Lobban gab sogar eine Garantie dafür ab, dass sich seine Organisation gesetzeskonform verhält. «Ich kann Ihnen diese Garantie geben», sagte er auf eine entsprechende Frage. «Wir sind dem Gesetz verpflichtet, und ich bin sicher, das gilt auch für unsere Schwester-Dienste.»

Der Leiter des Auslandsgeheimdienstes, John Sawers, fügte hinzu: «Alles, was wir tun, ist von Regierungsmitgliedern genehmigt.» Sawers nannte die Enthüllungen Snowdens «schädlich». Sie bedeuteten ein Risiko für die Operationen der Geheimdienste. «Unsere Gegner reiben sich die Hände», sagte er.

Der Chef des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, Andrew Parker, sprach von 34 versuchten Terroranschlägen in Großbritannien, die seit den Attentaten auf die Londoner U-Bahn im Jahr 2005 vereitelt worden seien. Bis zu zwei davon seien groß angelegte Anschlagspläne gewesen. Es gebe geheimdienstliche Hinweise darauf, dass Terroristen durch die Snowden-Enthüllungen sensibilisiert würden und etwa ihre Kommunikationstechniken änderten.