«Ich übernehme die Verantwortung», bekräftigte die 65-Jährige am Mittwoch während einer Anhörung vor dem außenpolitischen Ausschuss im Senat. Es habe für sie bis zu ihrem Ausscheiden aus dem State Department höchste Priorität, die Sicherheit für diplomatische Einrichtungen der USA zu verbessern. «Niemand ist mehr verpflichtet als ich, das wieder gut zu machen.»

Bei dem Angriff am 11. September waren der US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Diplomaten ums Leben gekommen. Der Vorfall wurde erst Tage später von der Regierung ausdrücklich als gezielter Terrorangriff eingestuft. In einem Untersuchungsbericht wurde Clintons Ministerium angelastet, es habe nicht genug erfahrene Sicherheitsleute zur Verfügung gestellt. Mehrere hochrangige Mitarbeiter mussten deswegen ihren Posten räumen. Clinton versprach, alle Empfehlungen des Berichtes umsetzen zu wollen. Sie wolle das Außenamt «sicherer und stärker» hinterlassen.