«Ich erinnere mich nicht einmal daran, was Kopfschmerzen sind», schrieb der alte Revolutionsführer in dem Kommentar, der in den kubanischen Staatsmedien veröffentlicht wurde.

Damit nahm er direkten Bezug auf die vor allem im Ausland geschürten Gerüchte über seinen nahen Tod. Diese seien «abartige Dummheiten», schrieb er. Vor allem im sozialen Netzwerk Twitter hatten Äußerungen des venezolanischen Arztes José Rafael Marquina für Gesprächsstoff gesorgt. Der aus Venezuela emigrierte Mediziner hatte am Donnerstag der Zeitung «ABC» in Spanien gesagt, Fidel Castro habe eine «massive Embolie» in einer Arterie der rechten Gehirnhälfte erlitten. Staatliche Medien in Venezuela bezeichneten den Mediziner als «Scharlatan».