EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso verständigte sich mit dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy darauf, möglichst bald ein Beobachterteam nach Gibraltar zu schicken.

Die britische Regierung wies darauf hin, dass sich die Fregatte HMS Westminster auf einer Mission im Rahmen eines lange geplanten Marine-Manövers unter dem Namen «Cougar 13» im Mittelmeer befinde. Ihr Stopp in Gibraltar habe nichts mit dem Streit um Fischereirechte in den Gewässern vor dem Felsvorsprung zu tun. Einwohner Gibraltars begrüßten das einlaufende Schiff und schwenkten «Union-Jack»-Fahnen.

Die EU-Beobachter sollten möglichst bald vor Ort überprüfen, ob bei den Kontrollen an der Grenze zwischen Gibraltar und Spanien sowie beim Personen- und Güterverkehr die EU-Bestimmungen eingehalten werden, teilte die EU-Kommission mit. Am Freitag hatte bereits der britische Premierminister David Cameron die Entsendung von EU-Beobachtern gefordert.