In Dijala verübten Extremisten am Montag ein Attentat auf einen Politiker, der für die Versöhnung zwischen den Volksgruppen zuständig ist. Der Berater für nationale Versöhnung in der Provinz Dijala, Chalid al-Lahibi, sagte der irakischen Nachrichtenagentur Sumeria News, mehrere bewaffnete Männer hätten das Feuer auf die Straßensperre vor seinem Haus südlich der Stadt Bakuba eröffnet. Ein Wächter wurde getötet. Zwei Wachleute kamen schwer verletzt in ein Krankenhaus.

Auch der Gouverneur der südlich von Bagdad gelegenen Provinz Babylon entging ganz knapp einem Attentat. Lokale Medien berichteten, an einem Fahrzeug von Leibwächtern von Mohammed al-Massudi seien zwei Magnetbomben detoniert. Ein Leibwächter starb. Ein Fahrer und elf Passanten wurden verletzt, als der Sprengsatz vor dem Gouverneursgebäude in der Provinzhauptstadt Hilla explodierte.