So sei auf Satellitenbildern ein neuer Kontrollzaun im Umkreis von 20 Kilometern um das Choma-Bong-Tal und seinen Bewohnern zu erkennen, in dem sich das weiträumige Gefangenenlager Nummer 14 befinde. «Die Aktivitäten deuten auf eine striktere Kontrolle der Bewegungen der lokalen Bevölkerung in der Nähe von Lager 14 hin», warnte die Organisation am Donnerstag.

Die Linie zwischen den Gefangenen und den Bewohnern des Tals würden durch die Ausdehnung «verwischt». Es seien neue Kontrollpunkte für die Zugänge zum Lager, neue Gebäude und Gebilde zu sehen, bei denen es sich wahrscheinlich um neue Wachtürme handle, hieß es. Das Lager liegt rund 70 Kilometer nordöstlich von Pjöngjang.

«Wir hatten erwartet, ein neues oder erweitertes Gefangenenlager zu finden. Was wir sahen, war jedoch noch beunruhigender», wurde der stellvertretende Leiter des Programms Wissenschaft für Menschenrechte von Amnesty International USA, Frank Jannuzi, in dem Bericht zitiert.