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Washington
Kälte

Alaska: Aus Angst nach Stromausfall - Kleinkind trägt Baby bei minus 35 Grad auf Socken durch Schnee

Ein fünfjähriges Kind trug ein 18 Monate altes Baby durch den Schnee, weil es Angst nach einem Stromausfall hatte. Das Kind hatte keine Schuhe an und setzte sich so Temperaturen von minus 35 Grad aus.
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Weil ein Kind Angst nach einem Stromausfall hatte, lief es auf Socken durch den Schnee bei minus 35 Grad. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Weil ein Kind Angst nach einem Stromausfall hatte, lief es auf Socken durch den Schnee bei minus 35 Grad. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nur auf Socken und dünn bekleidet hat ein fünfjähriges Kind in Alaska bei minus 35 Grad ein Baby Hunderte Meter durch die Kälte getragen.

Aus Angst vor Stromausfall: Kinder waren alleine gelassen worden

Wie die "New York Times" am Sonntag (Ortszeit) berichtete, waren die Kinder in dem Ort Venetie allein gelassen worden. Beide erlitten durch die niedrigen Temperaturen Verletzungen. Eine vollständige Genesung werde aber erwartet, sagte ein Polizeisprecher der Zeitung.

Einem Polizeibericht zufolge waren die Kinder allein zu Hause, als der Strom ausfiel. Aus Angst sei das Kind mit dem 18 Monate alten Baby auf dem Arm zu seinem Nachbarn gelaufen. Dieser wohne etwa 800 Meter entfernt. Laut der Zeitung hat er sich um die Kinder gekümmert, bis die Polizei nach mehr als zwölf Stunden den abgelegenen Ort im Nordosten Alaskas erreichte. Die Polizei nahm eine 37-Jährige wegen Kindeswohlgefährdung fest. Ob es sich bei der Frau um die Mutter der Kinder handelt und ob die Kinder verwandt sind, war zunächst unklar.