Zum Abschluss zweitägiger bilateraler Treffen unterzeichneten beide Länder am Samstagabend in Havanna Verträge für 51 neue Kooperationsprojekte im Jahr 2013. Maduro und Amtskollege Raúl Castro leiteten das Arbeitstreffen. Der am 14. April gewählte Staatschef und Wunschnachfolger von Hugo Chávez traf in Havanna auch Revolutionsführer Fidel Castro.

«Kuba und Venezuela werden weiter zusammengehen», versicherte Maduro bei seinem ersten Besuch auf der Insel nach dem Tod von Chávez am 5. März nach langer Krebs-Erkrankung. Am Nachmittag besuchte er während fünfeinhalb Stunden den 86-jährigen alten Fidel Castro. «Wir erinnerten uns gemeinsam an den Comandante Chávez», erzählte der Venezolaner.

Mit Chávez war Venezuela im vergangenen Jahrzehnt zum wichtigsten Handelspartner für das Castro-Regime aufgestiegen. Das südamerikanische Land versorgt Kuba seit Jahren mit billigem Erdöl.