Die Extremisten hätten zunächst eine Autobombe vor dem Gebäude gezündet, teilte ein Sprecher der Sicherheitskräfte am Sonntag mit. Danach sei es zu Gefechten mit den Angreifern gekommen. Auf beiden Seiten habe es Tote gegeben.

Ziel des Angriffs sei es gewesen, inhaftierte Mitkämpfer aus den Zellen des Gebäudes zu befreien. Sie würden dort gefoltert, sagte ein Al-Shabaab-Sprecher.

Am Samstag hatten somalische Soldaten und Einheiten der Afrikanischen Union einen Schlag gegen die radikalislamische Miliz geführt. Dabei seien die Extremisten aus der Stadt Bulo Marer im Süden des Landes vertrieben worden, hieß es. Bei den Gefechten habe es 14 Tote gegeben, darunter 9 islamistische Kämpfer. Hunderte Einwohner seien geflohen.

Al Shabaab kämpft seit Jahren gegen die Zentralregierung in Mogadischu. Die Gruppe, die dem Terrornetz Al-Kaida nahesteht, ist vor allem im Zentrum und Süden des Landes aktiv und verübt auch Anschläge im Nachbarland Kenia. Die Miliz will am Horn von Afrika einen Gottesstaat errichten.