Der 24-jährige Somalier wird verdächtigt, die gefährliche Überfahrt mitorganisiert zu haben, bei der am 3. Oktober 336 Flüchtlinge ertranken. Das teilte die Polizei der sizilianischen Stadt Agriegento mit. Flüchtlinge in Lampedusa hätten den Menschenschmuggler erkannt und versucht, ihn zu lynchen.

Dem Mann werden eine Reihe von Verbrechen zur Last gelegt, unter anderem Vergewaltigung und Entführung. Überlebende hatten berichtet, alle weiblichen Passagiere seien von Mitgliedern der Schmugglerbande vergewaltigt worden, sagte Polizeichef Corrado Empoli. Andere Überlebende berichteten von Folter.