München
Identität

"Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns": Söder bringt Kreuze in die Behörden

Im Februar hatte er es angekündigt, jetzt macht er Ernst: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bringt das Kreuz als "Symbol der bayerischen Identität und Lebensart" in die Behörden.
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Das symbolische erste Kreuz: Markus Söder setzt sein Vorhaben um. In Bayerns Behörden sollen zukünftig Kreuze im Eingangsbereich hängen. Foto: Peter Kneffel/dpa
Das symbolische erste Kreuz: Markus Söder setzt sein Vorhaben um. In Bayerns Behörden sollen zukünftig Kreuze im Eingangsbereich hängen. Foto: Peter Kneffel/dpa


Im Eingangsbereich aller bayerischen Dienstgebäude soll künftig ein Kreuz hängen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Dienstag in der Kabinettssitzung in München laut einer Mitteilung der Staatskanzlei: "Das Kreuz ist grundlegendes Symbol unserer bayerischen Identität und Lebensart." Es stehe für elementare Werte wie Nächstenliebe, Menschenwürde und Toleranz. Im Anschluss an die Kabinettssitzung brachte Söder ein Kreuz im Eingangsbereich der Staatskanzlei an.


Bekenntnis zu den Grundwerten


Für seine Beschluss änderte der Ministerrat die allgemeine Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats. Im Eingangsbereich eines jeden Dienstgebäudes im Freistaat sei als Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland anzubringen. Die Verpflichtung gelte ab 1. Juni. Gemeinden, Landkreisen und Bezirken werde empfohlen, entsprechend zu verfahren, heißt es in der Mitteilung.

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