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Dubai
DSDS 2017

Zwei Franken bei DSDS 2017: Maria und Alex Lio in Dubai dabei

Es ist soweit: Die Top 30-Kandidaten der RTL-Casting- Show "Deutschland sucht den Superstar" stehen fest. Mit dabei: Zwei Franken. Wir stellen sie vor.
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Zwei Franken konnten die Jury von DSDS um H.P. Baxxter, Shirin David, Michelle und Dieter Bohlen überzeugen. Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/superstar.html  Foto: RTL
Zwei Franken konnten die Jury von DSDS um H.P. Baxxter, Shirin David, Michelle und Dieter Bohlen überzeugen. Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de: http://www.rtl.de/cms/sendungen/superstar.html Foto: RTL
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Rund 3,5 Millionen Zuschauer sahen am Samstagabend das allerletzte DSDS-Casting in Deutschland. Nun stehen die 30 Kandidaten fest, die zusammen mit der Jury um You-Tube Star Shirin David (21), Schlagersängerin Michelle (44), den Frontmann von Scooter H.P. Baxxter (52) und natürlich Poptitan Dieter Bohlen (62) die Reise nach Dubai antreten.


Auslands-Recall diesmal in Dubai

In der 14. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" erwartet die Kandidaten eine ganz besondere Herausforderung. Beim Auslands-Recall in Dubai kämpfen die 30 Kandidaten nicht nur untereinander ums Weiterkommen: An jedem Set warten neue Jury-Casting-Kandidaten - witzige, skurrile und auch sehr gute Sänger - die mit den regulären Kandidaten um einen Platz bei den Mottoshows konkurrieren.


Dieter Bohlen: DSDS soll spannender werden

"Ich habe mir Gedanken gemacht, wie man den Recall anders und spannender machen kann - und ihn dieses Jahr total umgekrempelt. Dadurch wird es für die Kandidaten schwerer, aber für den Zuschauer spannender. Denn letztendlich kann am letzten Tag des Recalls noch der neue Superstar auftauchen, der nicht zwangsläufig unter den Top 33 ist", erklärt Dieter Bohlen.

Nervenstärke ist also gefragt: Denn wer hier versagt, kann direkt nach Hause fliegen. Direkt nach jedem Auftritt bekommen die Kandidaten die Entscheidung mitgeteilt, ob sie es noch eine Runde weiter geschafft haben oder nach Hause fliegen müssen.


Rückkehr der Mottoshows

Die Entscheidung über die besten Kandidaten, die in der ersten Liveshow antreten dürfen, fällt auf dem Helipad des Burj Al Arab, eines der teuersten Hotels der Welt. Niemand ist sicher, wer muss nach Hause fliegen und wer schafft es in die großen Live-Mottoshows?


Zwei Franken schaffen es eine Runde weiter

Die Mottoshows sind auch das Ziel der beiden fränkischen Kandidaten Maria Voskania (29) aus Schweinfurt und Alexandros Liopiaris (26) aus Nürnberg. Maria Voskania überzeugte mit dem Schlager "Ich sterb für dich". Bei Alexandros Liopiaris ging es musikalisch etwas härter zu: Mit "Bad Company" von Five Finger Death Punch schaffte es aber auch der Nürnberger eine Runde weiter.


Maria Voskania schon das zweite mal bei Deutschland sucht den Superstar

Die 29-jährige Maria Voskania, die bürgerlich Meri Voskanian heißt, ist schon lange keine Unbekannte mehr. Die Studentin, die in Wasserlosen (Landkreis Schweinfurt) aufgewachsen ist, hat schon mehrere Alben veröffentlicht - unter anderem "Lust am Leben" (2014) und "Perlen und Gold" (2016). Mit ihrer Single "Was weißt denn du" schaffte sie es 2015 in die Top 100 in den Charts.

Außerdem trat sie beim Vorentscheid zum "Eurovision Song Contest" an und versuchte bei Castingshows ihr Glück. So trat sie 2003 bei der ProSieben-Show "Popstars" an und war auch schon einmal bei der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" dabei. In der dritten Staffel von DSDS kam sie immerhin auf einen beachtlichen 12. Platz. Nun ist sie also das zweite Mal bei DSDS dabei und will "alles auf eine Karte setzen".


Backgrund-Sängerin von Helene Fischer

Vielen Menschen kennen Voskania indes als Background-Sängerin von Helene Fischer. Seit 2010 ist sie regelmäßig mit dem Schlagerstar auf Tour. Kein Wunder also, dass sie beim ersten Auftritt bei DSDS 2017 auf ein Lied Helene Fischers zurückgriff. Immerhin drei von vier Jury-Mitgliedern konnte sie damals überzeugen. Dieter Bohlen lobte sie als "idealen Kandidat": "Du singst unheimlich süß." Einzig Schlager-Kollegin Michelle schloss sich dem Lob nicht an.

Nun will sie also in Dubai für ihre Chance kämpfen und möglichst alle vier Jury-Mitglieder der RTL-Show überzeugen.


Nürnberger Alex Lio: Vom eigenen Restaurant zur Casting-Show

Mit Alexandros Liopiaris hat es noch ein zweiter Franke in das Auslands-Recall der RTL Casting-Show geschafft. Der 26-Jährige, der unter seinem Künstlernamen Alex Lio auftritt, hat in Nürnberg sein eigenes Restaurant. Im "Wirtshaus Galvani" im Süden der Frankenmetropole setzt Alex vor allem auf fränkische Spezialitäten. Kein Wunder: Auch wenn sein Vater aus Griechenland stammt - seine Mutter ist gebürtige Bambergerin. Die fränkische Liebe zum Genuss liegt im also im Blut.


Teilnahme bei DSDS war nicht geplant

Im Blut hat er auch die Musik. So sehr, dass er sich nicht einmal für die Casting-Show bewerben musste: "Die haben mich angerufen und gefragt, ob ich mitmachen will", erzählt Alex Lio. Auf den jungen Nürnberger ist der Fernsehsender RTL nicht aus heiterem Himmel gestoßen.

"Im Herbst war ich hier in Nürnberg auf einem Konzert von den ,Söhnen Mannheims`", beginnt Alex zu erzählen. Während der Show habe die Band ihn plötzlich für einen Song ("Und wenn ein Lied") spontan auf die Bühne geholt. Zusammen mit Xavier Naidoo sang er den Song "Und wenn ein Lied".


Ein Handyvideo macht Alex Lio bekannt

Ein wackliges Handyvideo von dem Auftritt landete auf dem Tisch der Verantwortlichen bei RTL. "Das Video haben die Leute von DSDS gesehen und mich danach angerufen", erinnert sich Alex an den überraschenden Telefonanruf aus Köln zurück.

Doch seine Begeisterung hielt sich damals zunächst in Grenzen.


Der Weg zum Superstar ist noch weit

Für Alex Lio und Maria Voskania ist es noch ein ganzes Stück. Doch das Ziel ist klar: Wenn die Zuschauer beim großen DSDS-Finale per Telefon und SMS darüber abstimmen, wer der nächste Superstar wird, wollen die beiden Franken dabei sein.

Mit mehreren Songs und aufwendigen Bühnenshows könnten sie dann das Publikum auf ihre Seite ziehen. Und wer weiß, vielleicht ist am Ende tatsächlich ein Franke, der dieses Jahr einen Plattenvertrag mit Universal Music und 500.000 Euro Preisgeld gewinnt.