Bamberg
Wintersonnenwende

Wintersonnenwende 2015 - Wissen zum kürzesten Tag des Jahres

Wintersonnenwende: Am Dienstag, 22. Dezember 2015 steht uns die längste Nacht des Jahres steht bevor.Wann Sonnenuntergang und Sonnenaufgang ist und warum wir die Wintersonnenwende nicht feiern.
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Ein winterlicher Sonnenaufgang in Kulmbach, aufgenommen von unserem inFrankenPix-Nutzer Holinfranken
Ein winterlicher Sonnenaufgang in Kulmbach, aufgenommen von unserem inFrankenPix-Nutzer Holinfranken
Wenn man morgens in die Arbeit fährt, ist es noch dunkel und wenn man am späten Nachmittag nach Hause kommt, ist es schon wieder dunkel: Viele Menschen klagen über den Mangel an Tageslicht im Winterhalbjahr. Am Dienstag, 22. Dezember kommt nun der Mutmacher: Die Wintersonnenwende 2015. Dieser Tag wird für alle Lichthungrigen noch einmal hart, denn dabei handelt es sich um den kürzesten Tag beziehungsweise die längste Nacht des Jahres.


Wann ist Wintersonnenwende 2015?

Der Tag der Wintersonnenwende ist gleichzeitig astronomischer und kalendarischer Winteranfang. Im Jahr 2015 fällt dieser auf Dienstag, 22. Dezember. Der meteorologische Winteranfang ist dagegen immer am 1. Dezember, weil die Statistiker das Jahr in Quartale mit ganzen Monaten teilen.


Wintersonnenwende 2015: Wann ist Sonnenaufgang?

Am Dienstag, 22. Dezember geht die Sonne um 08.15 Uhr auf.


Wintersonnenwende 2015: Wann ist Sonnenuntergang?

Am Dienstag, 22. Dezemberg, dem kürzesten Tag des Jahres, geht die Sonne um 15.54 Uhr unter.

Somit ist es am Dienstag, den Tag der Wintersonnenwende, nur 7,66 Stunden hell.


Wer legt das Datum der Wintersonnenwende fest?

Das Datum ergibt sich aus dem Stand der Sonne. Wenn die Sonne ihren südlichsten Punkt auf der Erde, nämlich 23,4 Grad südlicher Breite, erreicht hat, ist sie am weitesten von der Nordhalbkugel entfernt, wo dann der kürzeste Tag des Jahres ist.

Die Wintersonnenwende ist immer am 21. oder 22. Dezember. In diesem Jahr erreicht die Sonne ihren südlichsten Punkt am 22. Dezember um 5.48 Uhr unserer Zeit. In Franken haben wir allerdings ein paar Minuten mehr Sonne als in Norddeutschland.


Warum gibt es Sommer- und Wintersonnenwende?

Die Erde ist nicht komplett rund. Mit ihrer Form einer plattgedrückten Kugel steht sie außerdem nicht parallel zur Sonne, sondern um 23,4 Grad gekippt.In der einen Hälfte der 365 Tage (Ende März bis Ende September), die die Erde braucht, um die Sonne ein Mal zu umkreisen, ist daher die Nordhalbkugel der Sonne zugeneigt. Von Ende September bis Ende März steht dafür die Südhalbkugel der Sonne näher.


Wie wird die Wintersonnenwende gefeiert?

Im Gegensatz zur Sommersonnenwende im Juni, die bei uns in Form von Johannisfeuern und in Schweden als aus der Werbung für ein Möbelhaus bekanntes Midsommarfest gewürdigt wird, feiern wir die Wintersonnenwende kaum. Sie wurde in der westlichen Welt durch das Weihnachtsfest ersetzt.

Die längste Nacht des Jahres wird aber von Sternschnuppen erhellt. In der Nacht auf den 23. Dezember verglühen besonders viele Kometentrümmer der sogenannten Ursiden. Dem Gedenken der Wintersonnenwende verdanken wir unter anderem die bekannten Steinformationen von Stonehenge in England.