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Hoax

"Ute Lehr": WhatsApp-Kettenbrief ist nicht tot zu kriegen

Seit 2013 kursiert ein Kettenbrief mit dem Betreff "Ute Christoff" in WhatsApp und Facebook. Als "Ute Lehr" ist der Hoax jetzt auch in 2017 angekommen.
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Über WhatsApp und Facebook kursiert auch 2017 wieder ein Kettenbrief mit dramatischem Inhalt. Foto: Martin Gerten/dpa
Über WhatsApp und Facebook kursiert auch 2017 wieder ein Kettenbrief mit dramatischem Inhalt. Foto: Martin Gerten/dpa
Folgende dramatisch klingende Warnung tingelt seit inzwischen knapp fünf Jahren von Smartphone zu Smartphone und versetzt unwissende Nutzer in Panik:

"Sag mal bitte allen Leuten in deiner Liste, dass sie den Kontakt "Ute Christoff" nicht annehmen sollen! Das ist ein Virus (über whatsapp) der zerstört die ganze Festplatte und zieht sich die Daten runter, wenn ihn einer deiner Kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die Liste frisst! Wenn dich die Nummer 01719626509 anruft, nimm ja nicht ab! Ist ein Hacker und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute morgen auch von EUROP1 und SAT1 bestätigt worden! Weiterleiten!!"

Pünktlich zum Jahresbeginn geistert diese Meldung wieder durch WhatsApp und Facebook. Einzige Änderung: Aus "Ute Lehrhoff" wird "Ute Lehr".


Entwarnung: Inhalt ist frei erfunden

Aufatmen! Was im Kettenbrief so dramatisch klingt, ist frei erfunden. Der Verein zur Aufklärung über Internetbetrug hat den fiktiven Charakteren Ute Christoff und Ute Lehr sogar ein Facebookprofil eingerichtet. Wichtigste Info: "Zerstöre ich wirklich Festplatten, zog ich mir Daten runter und bin eine Hackerin? NEIN!"

Bleibt also nur eine vernünftige Art und Weise, mit Kettenbriefen wie diesen umzugehen: Löschen.