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München
Ackerbau

Schlechteste Kartoffelernte in Bayern seit dem Krieg

Nach der für den Ackerbau teilweise sehr ungünstigen Witterung ist die Erntemenge bei manchen Feldfrüchten in Bayern wesentlich geringer ausgefallen.
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Frisch geerntete Kartoffeln liegen am 14.10.2011 in einem Hänger bei Geismar (Schwalm-Eder-Kreis). Die Kartoffel gehört in diesem Jahr zu den Sorgenkindern der hessischen Landwirte. Foto: Uwe Zucchi/dpa
Frisch geerntete Kartoffeln liegen am 14.10.2011 in einem Hänger bei Geismar (Schwalm-Eder-Kreis). Die Kartoffel gehört in diesem Jahr zu den Sorgenkindern der hessischen Landwirte. Foto: Uwe Zucchi/dpa
Bei Kartoffeln rechnet das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung in diesem Jahr wegen des nasskalten Frühjahrs und der Hochwasserlage laut Mitteilung vom Freitag mit einer Erntemenge von rund 1,4 Millionen Tonnen. Jeder Bewohner des Freistaats könnte somit mit 108 Kilo Kartoffeln versorgt werden - vor einem Jahr seien es noch 149 Kilo gewesen.

Es werde wohl die schlechteste Kartoffelernte der Nachkriegszeit, teilte das Amt mit Blick auf den Erntedanksonntag (6. Oktober) mit. Beim Getreide hingegen werde erstmals seit vier Jahren wieder eine überdurchschnittliche Ernte erwartet, auch die Spargelsaison sei überdurchschnittlich verlaufen. (01/3297/04.10.2013) epd
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