Kassel
Reformationsjubiläum

Reformationstag 2017: Vorbereitung für Reformationsjubiläum 2017 beendet

Die staatlichen und kirchlichen Verantwortlichen für das Reformationsjubiläum 2017 haben ihre gemeinsamen Vorbereitungen abgeschlossen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Schlosskirche in Lutherstadt Wittenberg. Hier soll Martin Luther 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel angeschlagen haben - das gilt als Beginn der Reformation. 2017 ist 500. Reformationsjubiläum. Foto: Jan Woitas/dpa
Die Schlosskirche in Lutherstadt Wittenberg. Hier soll Martin Luther 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel angeschlagen haben - das gilt als Beginn der Reformation. 2017 ist 500. Reformationsjubiläum. Foto: Jan Woitas/dpa
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sagte nach einer Kuratoriumssitzung am Montag in Kassel: "Deutschland kann sich auf das umfangreiche Programm mit unzähligen Veranstaltungen freuen." Der EKD-Ratschef erinnerte daran, dass sich Bund, Länder, Gemeinden, evangelische Kirche und Zivilgesellschaft zehn Jahre vorbereitet hätten. "Jetzt schauen wir voller Dankbarkeit zurück, auf das, was in gemeinsamer Verantwortung, aber unterschiedlicher Aufgabenverteilung entstanden ist", erklärte er.

Kirche und Staat werden die Feiern am Reformationstag dieses Jahres, dem 31. Oktober, mit einem Gottesdienst in der Berliner Marienkirche und einem staatlichen Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt eröffnen. Das Jubiläumsjahr dauert bis zum Reformationstag 2017, an dem sich der Thesenanschlag Martin Luthers an der Schlosskirche in Wittenberg zum 500. Mal jährt.



Zum Programm gehören unter anderem nationale Sonderausstellungen in Berlin, Wittenberg und auf der Wartburg, große Ausstellungen in den USA sowie der Europäische Stationenweg, der Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin und eine Weltausstellung der Reformation in Wittenberg unter dem Titel "Tore der Freiheit".

An der Kuratoriumssitzung in Kassel nahmen unter anderem Bundes-Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), der kurhessische Bischof Martin Hein sowie der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung sowie die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, teil. Nach Angaben eines EKD-Sprechers tritt das Kuratorium nach dem Ende des Jubiläumsjahres noch einmal zu einer Auswertung