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Neue Warnstreikwelle der bayerischen Metaller

Zum Beginn der heißen Phase im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall in Bayern am Montag noch einmal mit Warnstreiks ihre Forderungen untermauern. Erneut sind Zehntausende Beschäftigte in mehr als 80 Betrieben zu Aktionen aufgerufen, darunter auch bei den Autobauern BMW und Audi.
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Beschäftigte von Audi nehmen in Ingolstadt auf dem Werksgelände an einem Warnstreik teil. Die IG Metall vor der nächsten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie in Bayern ihre Warnstreiks deutlich aus. Die IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Geld. Foto: Armin Weigel/dpa
Beschäftigte von Audi nehmen in Ingolstadt auf dem Werksgelände an einem Warnstreik teil. Die IG Metall vor der nächsten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie in Bayern ihre Warnstreiks deutlich aus. Die IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Geld. Foto: Armin Weigel/dpa
Die Gewerkschaft verlangt 5,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate. Die Arbeitgeber bieten 2,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt für 13 Monate bei zwei Nullmonaten an. Am heutigen Nachmittag wollen die Tarifparteien in Böblingen bei Stuttgart zur vierten Verhandlungsrunde zusammenkommen. Sollte es dabei zu keiner Einigung kommen, verhandeln Arbeitgeber und Gewerkschaft von Dienstagabend an in Bayern weiter. Im Falle eines Scheiterns droht der erste Arbeitskampf seit elf Jahren in der Branche. dpa
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