Kempten (Allgäu)

Nach Schießerei in Regionalbahn: ein Täter noch im Koma

Nach einer Schießerei in einem Zug im Allgäu mit einem Toten und drei Schwerverletzten lag der überlebende Täter am Montag noch im Koma. Wie die Staatsanwaltschaft in Kempten mitteilte, wurden die verletzten Polizisten inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.
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Polizist am Bahnhof von Kempten (Allgäu) vor dem Regionalzug München-Lindau. Am 21. März war es in einer mit rund 300 Menschen besetzten Regionalbahn bei einer routinemäßigen Kontrolle zweier Fahrgäste zu einer Schießerei gekommen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Polizist am Bahnhof von Kempten (Allgäu) vor dem Regionalzug München-Lindau. Am 21. März war es in einer mit rund 300 Menschen besetzten Regionalbahn bei einer routinemäßigen Kontrolle zweier Fahrgäste zu einer Schießerei gekommen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zehn Tage nach den dramatischen Ereignissen während der Zugfahrt von Kaufbeuren nach Kempten dauern die Ermittlungen zum Tathergang noch an. "Es geht immer noch um die Frage, wie viele Schüsse gefallen sind und wer wann in welche Richtung geschossen hat", sagte ein Sprecher.

Am 21. März war es in einer mit rund 300 Menschen besetzten Regionalbahn bei einer routinemäßigen Kontrolle zweier Fahrgäste zu einer Schießerei gekommen. Zwei Beamte der Bundespolizei wurden dabei verletzt. Die beiden Täter, ein 44 Jahre alter Mann aus Augsburg und ein 20-Jähriger aus dem oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck, waren anschließend bei voller Fahrt aus dem Zug gesprungen. Der 20-Jährige wurde vom Zug erfasst und war sofort tot, der Ältere zog sich schwere Verletzungen zu.
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