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München
Terrorismus

Münchner Polizei bereitet sich auf NSU-Prozess vor

Vor dem Beginn des NSU-Prozesses am Montag, den 6. Mai, in München hat die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen intensiviert. So beobachten Beamte, ob es am Justizgebäude zu Versammlungen oder Demonstrationen kommt, wie ein Polizeisprecher am Samstag sagte.
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Polizisten stellen Absperrgitter vor dem Haupteingang des Landgerichts München innerhalb eines für den Prozess errichteten Zelts auf. Die Polizei hat die Sicherheitsvorkehrungen vor Prozessbeginn am Montag intensiviert. Foto: Tobias Hase/dpa
Polizisten stellen Absperrgitter vor dem Haupteingang des Landgerichts München innerhalb eines für den Prozess errichteten Zelts auf. Die Polizei hat die Sicherheitsvorkehrungen vor Prozessbeginn am Montag intensiviert. Foto: Tobias Hase/dpa
Rund 500 Polizisten sollen am Montag einen störungsfreien Prozessauftakt garantieren. Die Polizei habe derzeit keine Erkenntnisse über eine konkrete Gefahr - weder von rechten noch von linken Gruppen.

Zu den angekündigten Demonstrationen gegen Rassismus und rechte Gewalt erwarteten die Veranstalter insgesamt rund 1000 Teilnehmer. Das "Bündnis gegen Naziterror und Rassismus" will vor dem Gericht erneut an die Opfer der rassistisch motivierten Mordserie erinnern und einen konsequenten Kampf gegen Rechtsextremismus fordern. Weitere Veranstalter haben unter dem Motto "Zeig Haltung - Gemeinsam gegen Rassismus" sowie "München bleibt bunt und wird nicht braun" zu Kundgebungen aufgerufen. Auch der Türkische Volksverein will zum Prozessauftakt demonstrieren.

Der Terrororganisation "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) werden zehn Morde zugeschrieben, acht Opfer waren türkischer Abstammung. Der Hauptangeklagten Beate Zschäpe wird Mittäterschaft vorgeworfen. Angeklagt sind außerdem vier mutmaßliche Helfer und Unterstützer. dpa