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Bad Aibling
Zugunglück

Landtag zu Zugunglück bei Bad Aibling: keine voreiligen Konsequenzen ziehen

Nach dem Zugunglück bei Bad Aibling haben Abgeordnete v im Bayerischen Landtag d bessere Absprachen zwischen Fahrdienstleitern und Lokführern gefordert.
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Symbolbild Zugunglück bei Bad Aibling Foto: dpa
Symbolbild Zugunglück bei Bad Aibling Foto: dpa
Nach dem Zugunglück mit elf Toten in Bad Aibling haben Abgeordnete von CSU und Opposition im Bayerischen Landtag übereinstimmend bessere Absprachen zwischen Fahrdienstleitern und Lokführern gefordert. Gleichzeitig warnten sie aber vor voreiligen Konsequenzen nach der Katastrophe.

Die CSU-Abgeordnete Christine Haderthauer nannte es am Donnerstag im Verkehrsausschuss in München allerdings "unsäglich, dass wir Sicherungssysteme haben, die durch fahrlässiges Handeln außer Kraft gesetzt werden können". Die Politik müsse sicherstellen, dass aus Fahrlässigkeit ein derartiges Unglück nicht mehr passieren kann.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den Fahrdienstleiter.
Der 39-Jährige soll mit einem Sondersignal einen verspäteten Zug auf die eingleisige Strecke geschickt haben, obwohl er dies nach Überzeugung der Ermittler nicht hätte tun dürfen. Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Meridian-Züge starben am Dienstag vor einer Woche elf Menschen, 85 Insassen wurden teils lebensgefährlich verletzt.