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Jahresrückblick 2016

Jahresrückblick: Diese Prominenten sind 2016 gestorben

David Bowie, Roger Cicero, Guido Westerwelle, Leonard Cohen und viele weitere bedeutende Persönlichkeiten sind im Jahr 2016 gestorben.
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David Bowie, Guido Westerwelle, Leonard Cohen, Roger Cicero und viele weitere bedeutende Persönlichkeiten sind 2016 gestorben. Foto: dpa
David Bowie, Guido Westerwelle, Leonard Cohen, Roger Cicero und viele weitere bedeutende Persönlichkeiten sind 2016 gestorben. Foto: dpa
Im Jahr 2016 sind viele bedeutende Künstler, Politiker und Prominente gestorben. David Bowie, Muhammad Ali, Leonard Cohen und Fidel Castro sind nur einige von ihnen.


Michel Galabru (* 27. Oktober 1922, † 4. Januar 2016)

Der französische Schauspieler spielte in mehr als 250 Filmen zu sehen. In Deutschland wurde er vor allem durch seine Rolle als Jérôme Gerber in den Gendarm-Filmen bekannt. Auch in "Asterix und Obelix gegen Caesar" und "Willkommen bei den Sch'tis" war Balabru zu sehen. Er starb im alter von 94 Jahren in Paris.


Achim Mentzel (* 15. Juli 1946, † 4. Januar 2016)

Der Ost-Berliner wuchs in der damaligen DDR auf, machte Stimmungsmusik und moderierte die Sendung "Achims Hitparade". Der Musiker, Schauspieler und Entertainer starb mit 69 Jahren im Januar an einem Herzinfarkt.


David Bowie (* 8. Januar 1947, † 10. Januar 2016)

Er stand mehr als 40 Jahre auf der Bühne, war Musiker, Sänger, Produzent und auch Schauspieler. David Bowie galt als Ausnahmekünstler und prägte ab den Siebzigern maßgeblich die Musikgeschichte. Sein Tod mit 69 Jahren schockte die Fans und raubte der Musikwelt einen ihrer einflussreichsten Vertreter.



Alan Rickman (*21. Februar 1946, † 14. Januar 2016)

Der britische Schauspieler war besonders durch seine Rolle als Severus Snape in den "Harry Potter"-Filmen bekannt geworden. Rickman war auch als Theaterschauspieler und -regisseur tätig. Er starb im Alter von 69 Jahren an Krebs.


Glenn Frey (* 6. November 1948, † 18. Januar 2016)

Der Rockmusiker war Mitgründer der "Eagles" und spielte bis zu seinem Tod in der Band Gitarre und Klavier. Mit Don Henley zusammen schrieb er die meisten Songs der Eagles, so auch den größten Band-Erfolg, "Hotel California". Mit 67 Jahren ist Glenn Frey dieses Jahr im Januar gestorben.


Maurice White (* 19. Dezember 1941, † 4. Februar 2016)

Der Jazzschlagzeuger gründete die Band "Earth, Wind & Fire", die besonders in den 70ern internationalen Erfolg erreichte. Bis Ende der 90er-Jahre war er der Sänger der Band. White verließ sie, als er an Parkinson erkrankte. In Februar verstarb der Musiker im Alter von 74 Jahren.


Umberto Eco (* 5. Januar 1932, † 19. Februar 2016)

Der italienische Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph und Medienwissenschaftler erlangte vor allem durch seinen Roman "Der Name der Rose" internationale Bekanntschaft. Als einer der berühmtesten zeitgenössischen Semiotiker beschäftigte er sich mit der Wissenschaft rund um die Entstehung, das Wesen und den Gebrauch von Zeichen. Mit 84 Jahren starb Eco an den Folgen einer Krebserkrankung.


Peter Lustig (* 27. Oktober 1937, † 23. Februar 2016)

Der deutsche Fernsehmoderator und Kinderbuchautor, mit vollem Namen Peter Fritz Willi Lustig, wurde vor allem als Hauptdarsteller und Autor der ZDF-Kinderserie "Löwenzahn" bekannt. Der gelernte Rundfunktechniker war in zweiter Ehe mit der Autorin von Kinderbüchern wie "Bibi Blocksberg" und "Benjamin Blümchen" verheiratet. Im Alter von 78 Jahren starb Peter Lustig an multiblem Organversagen im Kreis seiner Familie.


George Martin (* 3. Januar 1926, † 8. März 2016)

Nein, nicht der "Game of Thrones"- Autor: George Martin war einer der wichtigsten Musikproduzenten Englands, ohne ihn hätten die "Beatles" vermutlich nie ihren großen Erfolg gehabt. Paul McCartney hatte ihn sogar als fünften Beatle bezeichnet. Martin starb dieses Jahr im Alter von 90 Jahren.


Keith Emerson (* 2. November 1944, † 10. März 2016)

Der Pianist und Komponist war besonders durch seine Band "Emerson, Lake & Palmer" in den 70er-Jahren bekannt geworden. Klassische Musik spielte er häufig auch in Rock- oder Jazz-Arrangements. Der Pianist litt lange Jahre an einer Nervenerkrankung, die schließlich die Beweglichkeit seiner rechten Hand einschränkte. Mit 71 Jahren nahm er sich im März das Leben.


Hugo Strasser (* 7. April 1922, † 17. März 2016)

Ein Swing-Musiker der ersten Stunde: Seit Ende des Zweiten Weltkriegs war der Klarinettist mit seinem Orchester unterwegs, spielte Jahrzehnte lang auf Tanzturnieren und war auch als Komponist erfolgreich. Mit 93 Jahren musste er die Klarinette dann für immer beiseitelegen.


Guido Westerwelle (* 27. Dezember 1961, † 17. März 2016)

Er war Gründungsmitglied und von 1983 bis 1988 Vorsitzende der Jungen Liberalen, von 2006 bis 2009 Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion , von 2009 bis 2013 Außenminister der Bundesrepublik Deutschland und bis 2011 Vizekanzler. Als einer der ersten deutschen Spitzenpolitiker hatte Westerwelle 2004 sein öffentliches Coming-Out. 2014 wurde bekannt, dass er an Leukämie erkrankt war, im März 2016 starb er mit nur 54 Jahren an den Folgen seiner Krankheit.


Roger Cicero (* 6. Juli 1970, † 24. März 2016)

Mit "Frauen regier'n die Welt" trat er 2007 beim Eurovision Song Contest an und war von da an fester Bestandteil der deutschen Musikbranche. Der "Mister Swing" gewann mehrere Echos, erst im Oktober 2015 brachte er sein neuestes Album heraus. Im März starb Roger Cicero mit 45 Jahren an einem Schlaganfall.


Hendrikje Fitz (* 15. September 1961, † 07. April 2016)

Die Schauspielerin spielte seit 1998 die Physiotherapeutin Pia Heilmann in der erfolgreichen ARD-Serie "In aller Freundschaft". Sie stand auch auf Theaterbühnen, etwa in Berlin oder Leipzig. Sie starb an Krebs. Sechs Wochen vor ihrem Tod hat die Schauspielerin ihre engsten Freunde und bekannten eingeladen, um sich von ihnen zu verabschieden.


Prince (* 7. Juni 1958, † 21. April 2016)

Seit den 1980er Jahren beeinflusste er die internationale Musikszene mit seinem Mix aus Funk, Soul, Pop und Blues. Mit Songs wie "Kiss" und "Purple Rain" begeisterte er Generationen. Er verkaufte mehr als 100 Millionen Tonträger und gewann sieben Grammys, dazu einen Oscar und einen Golden Globe. Im April starb die Ikone im Alter von 57 Jahren.


Erika Berger (* 13. August 1939, † 15. Mai 2016)

Die Buchautorin und Moderatorin wurde in den 1980er Jahren als Sexspezialistin mit der RTL-Sendung "Call-in - eine Chance für die Liebe" bekannt. Daneben veröffentlichte Berger zahlreiche Bücher. Sie begann ihre Karriere als Kolumnistin bei der "Bild"-Zeitung.


Muhammad Ali (* 17 Januar 1942, † 3. Juni 2016)

Er gilt als der beste Boxer der Geschichte. Der US-Amerikaner gewann als Einziger den Titel "Unumstrittener Boxweltmeister" dreimal in seiner Karriere. 1999 wurde er vom Internationalen Olympischen Komitee zum "Sportler des Jahrhunderts" ernannt. Im Jahr 1984 wurde bei Muhammad Ali Parkinson diagnostiziert, trotzdem nahm der Sportler weiterhin am öffentlichen Leben teil. Im Juni 2016 starb er im Alter von 74 Jahren, an den Folgen eines septischen Schocks. Zu den Sargträgern an seiner Beerdigung zählten unter anderen die ehemaligen Boxprofis Lennox Lewis und Mike Tyson, sowie der Schauspieler Will Smith.


Jo Cox (* 22. Juni 1974, † 16. Juni 2016)

Helen Joanne Cox war eine britische Politikerin. Am 16. Juni 2016 wurde im Vorfeld des Brexit-Referendums ein Attentat auf die Politikerin verübt. Cox starb sechs Tage vor ihrem 42 Geburtstag. Sie hinterließ einen Ehemann und ihre zwei Kinder.


Götz George (* 23. Juli 1938, † 19. Juni 2016)

Der Sohn des Schauspielers Heinrich George bleibt einem Millionenpublikum vor allem als "Tatort"-Kommissar Horst Schimanski in Erinnerung. George verkörperte den schnoddrigen Polizisten aus dem Ruhrgebiet binnen 32 Jahren 48 Mal. Unvergesslich ist auch seine Kinorolle als homosexueller Massenmörder Fritz Haarmann in "Der Totmacher" (1995).


Bud Spencer (* 31. Oktober 1929, † 27. Juni 2016)

Bud Spencer - mit bürgerlichem Namen Carlo Pedersoli - war nicht nur ein bekannter italienischer Film- und Fernsehschauspieler, er war auch Drehbuchautor, Erfinder und Gründer der Fluglinie Mistral Air. Spencer war in jungen Jahren als Profischwimmer bekannt und nahm unter anderem zwei Mal an den Olympischen Spiel teil. Im Juni starb er mit 86 Jahren im Kreise seiner Familie.


Jana Thiel (* 17. Oktober 1971, † 11. Juli 2016)

Die Sportjournalistin moderierte für das ZDF. Durch die Moderationenbei den Olympischen Winterspielen und der Tour de France war sie einem Millionenpublikum bekannt. Nach einem zweijährigen Kampf gegen den Brustkrebs verlor sie diesen schließlich.


Miriam Pielhau (* 12. Mai 1975, † 12. Juli 2016)

2008 erhielt die Moderatiron und Schauspielerin erstmals die Diagnose Brustkrebs. Zweimal sagetn ihr die Ärzte, der Krebs sei besiegt. Über ihre Erfahrungen verfasste sie ein Buch. Beim dritten Mal konnte die 41-Jährige den Krebs nicht mehr besiegen, und erlag ihrer Krankheit.


João Havelange (* 8. Mai 1916, † 16. August 2016)

Von 1974 bis 1998 war er Präsident des Fußball-Verbandes FIFA. Unter seiner Führung entwickelte sich die FIFA zum größten Sportverband der Welt. Von 1963 bis 2011 war Havelang Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Selbst nahm er an den Olympischen Spielen als Schwimmer und Wasserballspieler teil. Im Alter von 100 Jahren starb der Brasilianer im August 2016.


Walter Scheel (* 8. Juli 1919, † 24. August 2016)

Von 1974 bis 1979 war er Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor hatte Scheel bereits das Amt Außenminister und Vizekanzler inne. Nach dem Rücktritt von Willy Brandt war er im Mai 1974 für zehn Tage geschäftsführender Bundeskanzler. Seit 2012 lebte Walter Scheel aufgrund einer Demenzerkrankung in einem Pflegeheim. Am 24 August 106 starb er im Alten von 97 Jahren.


Tamme Hanken (* 16. Mai 1960, † 10. Oktober 2016)

Der "XXL-Ostfriese" half Pferden, Hunden und anderen Vierbeinern vor laufender Kamera und befreite sie von Schmerzen. Der "Knochenbrecher" war wegen seiner lockeren Sprüche gern gesehener Gast in Talkshows. Seine Fans begeisterte der 2,06 Meter große, rund 140 Kilo schwere Hanken mit seiner feinfühligen Art den Tieren gegenüber. Am 10. Oktober starb Tomme Hanken im Alter von 56 Jahren völlig überraschend an Herzversagen.


Bhumibol Adulyadej (* 5. Dezember 1927, † 13. Oktober 2016)

In Thailand trauern seit dem 13. Oktober Millionen Menschen um König. Der in den USA geborene Bhumibol Adulyadej war seit 1946 König von Thailand und mit 70 Jahren das seinerzeit am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt. Bhumibol galt als Wahrer der Stabilität in dem politisch gespaltenem Land und wird von vielen Thailändern wie ein Heiliger verehrt. Schon vor seinem Tod am 13. Oktober hatten Tausende Thailänder vor dem Krankenhaus für den 88-Jährigen gebetet.


Manfred Krug (* 8. Februar 1937, † 21. Oktober 2016)

Der deutsche Schauspieler, Sänger und Schriftsteller war einer der wenigen Künstler, der sowohl in der DDR als auch in West-Deutschland erfolgreich war. Große Bekanntheit erlangte Krug durch seine Rollen in der Fernsehserie "Liebling Kreuzberg" und als Kommissar Pail Stoever im "Tatort". Auch in der Kindersendung "Sesamstraße" spielte er mit. Im Oktober starb Krug im Alter von 79 Jahren im Kreis seiner Familie an einer Lungenentzündung.


Oleg Popow (* 31. Juli 1930, † 2. November 2016)

Der russische Weltklasse-Clown und Pantomime lebte bis zu seinem Tod im oberfränkischen Egloffstein. Bis zum Schluss hat er als Clown gearbeitet und Menschen zum Lachen gebracht. Er starb während einer Tournee seines Zirkus in Rostow am Don. Wie seine Frau erklärte, sein er am 2. November friedlich vor dem Fernseher eingeschlafen.


Leonard Cohen (* 21. September 1934, † 7. November 2016)

Der kanadische Sing-Songwriter, Schriftsteller und Maler lernte schon als Kind Gitarre und hatte Auftritte in Cafés und Clubs. Zu Beginn seiner Karriere konzentrierte er sich allerdings auf seine Arbeit als Schriftsteller. In seiner 50 Jahre dauernden Musikkarriere veröffentlichte er über 20 Alben. Er wurde in die "Canadian Music Hall of Fame", die "Canadian Songwriters Hall of Fame" und die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen. Cohen starb am 7. November an den Folgen eines Sturzes und wurde noch vor der öffentlichen Bekanntgabe seines Todes in der Familiengrabstätte beigesetzt.


Fidel Castro (* 13. August 1926, † 25. November 2016)

Der kubanische Revolutionär und Politiker war mit der Bewegung des 26. Juli die treibende Kraft der kubanischen Revolution in den 1960er Jahren. Nach dem Sturz des Diktators Fulgencio Batista 1959 setzte Castro in Kuba ein Einparteiensystem um und wurde zum Diktator. Seine Führung wurde unter anderem wegen Menschenrechtsverletzungen stark kritisiert. Der kubanische Geheimdienst zählte angeblich 638 Versuche von Attentaten auf Fidel Castro. Die CIA gab bislang acht eigene Mordversuche zu. Castro starb im Alter von 90 Jahren in Havanna. Seine Asche soll nach neuntägiger Staatstrauer in Santiago de Cuba beigesetzt werden.


Hildegard Hamm-Brücher (* 11. Mai 1921, † 07. Dezember 2016)

Sie war die Grande Dame der Liberalen und von 1976 an Staatsministerin im Auswärtigen Amt. Beim Sturz von SPD-Kanzler Helmut Schmidt machte sie 1982 nicht mit. Wegen antiisraelischer Äußerungen von FDP-Vize Jürgen Möllemann brach sie 2002 mit ihrer Partei.


Zsa Zsa Gabor (* 06. Februar 1917, † 18. Dezember 2016)

Die Hollywood-Diva wirkte in vielen Filmen nur mit mäßigem Erfolg. Berühmt wurde die frühere "Miss Ungarn" wegen ihrer zahllosen Affären und vielen Ehen mit reichen Männern wie dem Hotelier Conrad Hilton. Ihr letzter Mann war der adoptierte deutsche Prinz Frederic von Anhalt.


George Michael (* 25. Juni 1963, † 25. Dezember 2016)

In seiner mehr als 30-jährigen Karriere verkaufte der britische Pop-Sänger fast 100 Millionen Alben. Unter den vielen Hits im Duo mit Andrew Ridgeley sind Ohrwürmer wie "Last Christmas" und "Wake Me Up Before You Go-Go" aus den 1980er Jahren.


Carrie Fisher (* 21. Oktober 1956, † 27. Dezember 2016)

Als Prinzessin Leia aus der "Star Wars"-Serie hatte sich die damals erst 20-Jährige in die Herzen von Science-Fiction-Fans in aller Welt gespielt. 2015 kehrte sie in "Star Wars: Das Erwachen der Macht" in ihrer Paraderolle auf die Leinwand zurück.

Debbie Reynolds (*1. April 1932, † 28. Dezember 2016 )

Nur einen Tag nach ihrer Tochter Carrie Fisher ist die Hollywood-Legende Debbie Reynolds gestorben. Bekannt wurde sie durch Filmhits wie "Singin' in the Rain" (1952), "Tammy" (1957) und "Goldgräber-Molly" (1964). Reynolds, die sich 1959 von ihrem Mann, Sänger Eddie Fisher, scheiden ließ, wurde 84 Jahre alt.
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