München
Steuer-Affäre

Hoeneß schließt Rücktritt von Ämtern beim FC Bayern aus

Club-Präsident Uli Hoeneß schließt für sich personelle Konsequenzen beim FC Bayern München nach der Selbstanzeige in seiner Steueraffäre vorerst aus.
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Der Präsident des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München, Uli Hoeneß. Archivfoto: Lennart Preiss/dpa
Der Präsident des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München, Uli Hoeneß. Archivfoto: Lennart Preiss/dpa
"An einen Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender bei Bayern München denke ich nicht", sagte Hoeneß der "Sport Bild Plus" (Sonntag). Da der Chef des Gremiums der Aktiengesellschaft stets auch Präsident des eingetragenen Vereins ist, gilt diese Aussage für beide Ämter. Hoeneß hatte laut dem Nachrichtenmagazin "Focus" per Selbstanzeige die Steuerermittlungen selbst eingeleitet.


Hoeneß kündigte zudem seinen Besuch des Halbfinal-Hinspiels in der Champions League am Dienstag in der heimischen Allianz Arena an. "Gegen Barcelona bin ich auch wieder im Stadion", sagte er. Beim 6:1-Sieg im Bundesligaspiel am Samstag bei Hannover 96 saß der Präsident nicht auf der Tribüne. Der "Sport Bild Plus" zufolge war dieses Fehlen schon länger mit Karl-Heinz Rummenigge ausgemacht. Der Vorstandsvorsitzende sparte sich demnach ebenfalls die Reise nach Niedersachsen, um Kraft für die Duelle in der Königsklasse zu sammeln.