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Hamburg
Verbrechen

Hamburg: Mann im Auto erschossen - zwei Verdächtige festgenommen

In Hamburg ist ein Mann in einem Auto erschossen worden. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.
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Einsatzkräfte schauen am 09.06.2016 in Hamburg im Stadtteil Harburg auf ein Auto, in dem ein Mann erschossen wurde. Sanitäter versuchten noch das Opfer zu reanimieren, doch die Verletzungen waren zu schwer. Foto: Axel Heimken/dpa
Einsatzkräfte schauen am 09.06.2016 in Hamburg im Stadtteil Harburg auf ein Auto, in dem ein Mann erschossen wurde. Sanitäter versuchten noch das Opfer zu reanimieren, doch die Verletzungen waren zu schwer. Foto: Axel Heimken/dpa
Im Hamburger Stadtteil Harburg ist ein 43 Jahre alter Mann in seinem Auto erschossen worden. Er habe am Donnerstagmorgen gerade seinen Wagen in einer ruhigen Wohnstraße geparkt, als neben ihm ein anderes Auto gehalten habe.

Aus diesem Fahrzeug heraus habe ein Mann geschossen und den 43-Jährigen schwer verletzt, teilte die Polizei mit. Das Opfer starb trotz Reanimationsbemühungen noch am Tatort. Das Deutsche Rote Kreuz sprach von einem Kopfschuss.

Bei der Fahndung nach dem Täter stoppten Beamte wenige Kilometer weiter ein Auto und nahmen zwei Männer im Alter von 20 und 27 Jahren fest. Die Mordkommission prüfe, ob die beiden Männer etwas mit der Tat zu tun hätten.

Das Fahrzeug der Männer wurde sichergestellt, ebenso ein mutmaßliches Fluchtfahrzeug, das in der Nähe sichergestellt wurde. An der Fahndung beteiligten sich mehr als 30 Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber.

Am Tatort lag am Vormittag noch der Mann unter einem weißen Tuch, die Scheibe des Autos war zersplittert. Polizeibeamte untersuchten den abgesperrten Tatort gegenüber einer Kita mit Hunden und einem 3D-Scanner. Die Feuerwehr versorgte nach eigenen Angaben mehrere Zeugen vor Ort. Auch Notfallseelsorger waren im Einsatz.

Erst am Sonntag hatte es in Hamburg-Bergedorf tödliche Schüsse gegeben, ein 28 Jahre alter Radfahrer starb im Krankenhaus. Am Montag nahm die Polizei einen 33-Jährigen fest. Er wurde aber wieder freigelassen, weil sich zunächst kein dringender Tatverdacht ergab.