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München
Öffentlicher Auftritt

Guttenberg: "Kein Comeback-Versuch"

Drei Jahre lang war der einstige CSU-Hoffnungsträger Guttenberg von der deutschen Bühne verschwunden. Nun hält er in München eine Rede zur Cybersicherheit - und betont, wie wohl er sich in den USA fühle.
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Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geht am 31.01.2014 in München (Bayern) zu einer Podiumsdiskussion zur Sicherheit der weltweiten Handelsströme, die am Rande der 50. Münchner Sicherheitskonferenz stattfindet. Foto: Peter Kneffel/dpa
Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geht am 31.01.2014 in München (Bayern) zu einer Podiumsdiskussion zur Sicherheit der weltweiten Handelsströme, die am Rande der 50. Münchner Sicherheitskonferenz stattfindet. Foto: Peter Kneffel/dpa
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Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat beim ersten öffentlichen Auftritt in Deutschland seit seinem Rücktritt Spekulationen über ein Comeback dementiert. "Es ist tatsächlich kein Comeback-Versuch", sagte Guttenberg am Freitag bei einer Rede in München. "Ich habe weder vor, den Ministerpräsidenten zu stürzen noch die Kanzlerin noch den Papst", sagte er bei einer Veranstaltung der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft. "Ich fühle mich tatsächlich sehr wohl in den USA".

Guttenberg war 2011 zurückgetreten, weil er viele Passagen seiner Doktorarbeit von anderen Autoren kopiert hatte. Die Universität Bayreuth hatte ihm deswegen den Doktortitel entzogen. Anschließend war der einstige CSU-Hoffnungsträger mit seiner Familie in die USA gezogen.