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Hannover
Debatte

Diskussion um ESC-Entscheidung

Cascada fährt für Deutschland nach Malmö. Im Netz wird fleißig diskutiert, ob die Bläsergruppe LaBrassBanda ESC-tauglicher gewesen wäre.
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Die Sängerin der Gruppe Cascada, Natalie Horler, posiert am 14.02.2013 nach dem Sieg für den deutschen Vorentscheid "Eurovision Song Contest 2013 - Unser Song für Malmö" in Hannover (Niedersachsen) für die Fotografen. Sie sei unheimlich glücklich, sagte die Sängerin von Cascada. Die Band vertritt Deutschland im Mai bei einem großen Musik-Wettbewerb. Foto: Julian Stratenschulte/dpa.
Die Sängerin der Gruppe Cascada, Natalie Horler, posiert am 14.02.2013 nach dem Sieg für den deutschen Vorentscheid "Eurovision Song Contest 2013 - Unser Song für Malmö" in Hannover (Niedersachsen) für die Fotografen. Sie sei unheimlich glücklich, sagte die Sängerin von Cascada. Die Band vertritt Deutschland im Mai bei einem großen Musik-Wettbewerb. Foto: Julian Stratenschulte/dpa.
Der Sieg der Band Cascada über die Bläsergruppe LaBrassBanda beim deutschen Grand-Prix-Vorentscheid hat eine breite Diskussion ausgelöst. Vor allem das Urteil der Jury wird in Internet-Foren kritisiert. Die fünf Experten, darunter Sänger Tim Bendzko und Schlager-Ikone Mary Roos, hatten in der Live-Show LaBrassBanda nur einen Punkt gegeben, während die Radiohörer die bayerische Bläser-Combo einhellig ganz vorne sahen. Die Ska-Bläser wollen nach eigenen Angaben im nächsten Jahr wieder beim Vorentscheid antreten. Die Einschaltquote des von Anke Engelke moderierten Vorentscheids war mit 3,24 Millionen Zuschauern relativ schwach.

Der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber verteidigte am Freitag das Jury-Urteil. "Die haben sich unter anderem mit der Frage beschäftigt, wer die größten Erfolgsaussichten in Europa hat", sagte der Verantwortliche der Sendung der Nachrichtenagentur dpa. Die Jurymitglieder hätten großen Wert auf ihre Unabhängigkeit gelegt. Außerdem habe die Bonner Dance-Pop-Band Cascada auch in der Gunst der TV-Zuschauer weit vorne gelegen. dpa