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Berlin: Räuber ruft selbst die Polizei - aus Angst vor dem Opfer

In Berlin hat ein Räuber selbst die Polizei alarmiert, weil er Angst vor der Rache seines Opfers hatte.
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In Berlin hat sich ein Räuber selbst gemeldet. Symbolfoto: Christopher Schulz
In Berlin hat sich ein Räuber selbst gemeldet. Symbolfoto: Christopher Schulz
Einen nicht alltäglichen Einsatz hatte die Polizei in der Nacht auf Mittwoch: Aus dem Ortsteil Treptow-Köpenick bekamen die Beamten einen Anruf und zwar vom Täter selbst.

Zunächst - so die Schilderung des Opfers - hatte der 42-jährige Mann mit zwei weiteren Tätern den 23-Jährigen beim Verlassen eines Spielcasinos überwältigt.

Die drei brachten den jungen Mann gemeinsam zu Boden und verletzten ihn mit einem Messer an der Hand. Anschließend flüchteten die Angreifer.

Dem 23-Jährigen fiel auf, dass sein Bargeld entwendet hatten und verfolgte einen der Täter.

Und dann bekam es der Mann schließlich mit der Angst zu tun. Der hatte offenbar Angst vor dem Zorn des Verfolgers, so dass er schließlich die Polizei um Hilfe bat. Die eintreffenden Beamten machte er durch Winken auf sich aufmerksam.

Nachdem der 42-Jährige erkennungsdienstlich behandelt worden war, durfte er gehen. Seine Komplizen konnten fliehen.
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