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München
Kriminalität

Bei Suche nach vermisster Münchnerin Leiche im Keller gefunden

Seit Anfang Oktober wird die 30-jährige Aline K. vermisst, ihr Lebensgefährte sitzt unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Nun wurde bei der Suche nach ihr eine Leiche gefunden - in einem zugeschütteten Keller.
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Symbolfoto: Christopher Schulz
Symbolfoto: Christopher Schulz
Bei der Suche nach der seit Wochen verschwundenen Aline K. aus München hat die Polizei eine Leiche gefunden. Dabei könnte es sich nach Angaben der Beamten um die vermisste 30-Jährige handeln. Eine Hundestaffel entdeckte sie am Nachmittag in einem zugeschütteten Kellerraum im Stadtteil Lochhausen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Durch einen Schlitz sei die Leiche in rund zwei Metern Tiefe zu sehen. "Wahrscheinlich handelt es sich um eine Frauenleiche", sagte ein Polizeisprecher.

Auf dem Gelände habe sich früher ein Haus befunden, von dem nur noch der zugeschüttete Keller übriggeblieben sei. Die Feuerwehr sei gerufen worden, um die Leiche zu bergen.
"Eine Obduktion wird schnellstmöglich angestrebt", teilte die Polizei mit.

Die Kriminalpolizei und eine Hundestaffel hatten die Gegend um den Fundort der Leiche auf der Suche nach der vermissten Frau durchforstet, weil die Region "im Zusammenhang" mit ihrem 29 Jahre alten Lebensgefährten steht, der unter Mordverdacht in Untersuchungshaft sitzt. Wie genau dieser Zusammenhang aussieht, sagte der Polizeisprecher nicht.

Der Lebensgefährte von Aline K., der sie im Oktober auf Drängen ihrer besten Freundin als vermisst gemeldet hatte, war am 27. Oktober verhaftet worden, weil sich nach Polizeiangaben der Verdacht gegen ihn erhärtet hatte. Bei der ersten Vernehmung habe er einen Beziehungsstreit eingeräumt. Er bestritt demnach aber, mit dem Verschwinden seiner Lebensgefährtin etwas zu tun zu haben. Seit dem 8. Oktober fehlte von Aline K. jede Spur.