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Berlin
Azubis

Auszubildende verdienen deutlich mehr Geld

Auch 2014 sind die Gehälter von Azubis gestiegen. Am besten verdienen derzeit Mechatroniker, am schlechtesten Friseure.
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Die Gehälter der Azubis sind in Deutschland zum dritten Mal in Folge gestiegen. Foto: dpa / Jan Woitas
Die Gehälter der Azubis sind in Deutschland zum dritten Mal in Folge gestiegen. Foto: dpa / Jan Woitas
Die tariflichen Vergütungen von Auszubildenden sind 2014 zum dritten Mal in Folge kräftig gestiegen. Azubis in Westdeutschland kamen während der gesamten Ausbildungszeit auf durchschnittlich 802 Euro brutto im Monat. Das ist ein Plus im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent.

In Ostdeutschland wuchsen die per Tarifvertrag vereinbarten Vergütungen um 4,1 Prozent auf 737 Euro brutto monatlich. Dies geht aus einer Bilanz des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. Das Institut wertete dafür die Ausbildungsverdienste für 179 Berufe in den alten und 156 in den neuen Bundesländern aus.

Besonders viel bringen der Untersuchung zufolge die Jugendlichen im Bauhauptgewerbe nach Hause. Ein Maurerlehrling kommt zumindest im Westen auf im Durchschnitt mehr als 1000 Euro brutto.

Besonders gut schneiden auch angehende Mechatroniker (West: 964 Euro, Ost: 943 Euro) oder Kaufleute für Versicherungen und Finanzen ab (West und Ost: 961 Euro). Eher niedrig waren die Vergütungen bei zukünftigen Friseuren (West: 474 Euro, Ost: 269 Euro), Bäckern (West und Ost: 570 Euro) oder Malern (West und Ost: 583 Euro).
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