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München
Terror in München

Anschlag in München: die Reaktionen

Schüsse in einem Einkaufszentrum in München kosten mindestens neun Menschenleben. Die Reaktionen auf den Anschlag in der bayerischen Landeshauptstadt.
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Ein Polizist steht am 22.07.2016 in München am Marienplatz und sichert nach einer Schießerei das Gelände. Foto: Sven Hoppe/dpa
Ein Polizist steht am 22.07.2016 in München am Marienplatz und sichert nach einer Schießerei das Gelände. Foto: Sven Hoppe/dpa
Joachim Gauck, Bundespräsident, hat sich nach dem Attentat in München bestürzt geäußert. "Der mörderische Angriff in München entsetzt mich zutiefst", wurde Gauck in einer Mitteilung des Bundespräsidialamtes zitiert. In Gedanken sei er bei allen Opfern und bei allen, die um einen geliebten Menschen trauerten oder fürchteten. Er wandte sich auch an die Rettungskräfte: "Und ich fühle mich allen verbunden, die im Einsatz sind, um Menschen zu schützen und Leben zu retten."

Barack Obama, US-Präsident, sagte Deutschland nach dem Anschlag seine Unterstützung zu. "Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten. Wir werden ihnen jegliche Unterstützung zusagen, die sie in diesen Umständen brauchen können", sagte Obama am Freitagnachmittag (Ortszeit) in Washington.

Jean-Marc Ayrault, Außenminister von Frankreich, hat angesichts des Attentats in München seine Verbundenheit mit Deutschland betont. "Solidarität mit Deutschland, das in diesem Augenblick einer schweren Prüfung unterzogen wird", schrieb Ayrault auf Twitter.

Boris Johnson, britischer Außenminister, hat sich am Freitagabend "zutiefst schockiert" und "traurig" über die tödlichen Schüsse in München geäußert. "Meine Gedanken sind bei den Opfern, deren Liebsten und ganz Deutschland zu dieser Zeit", schrieb Johnson ebenfalls in einer Twitter-Mitteilung.

Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten: "Wir stehen zu unseren Freunden in Deutschland, während sie die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen."


Peter Altmaier, Kanzleramtschef: "Wir tun alles, was wir können, damit wir unseren Lebensstil (.) weiterhin leben können. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Terroristen ihr Ziel erreichen, nämlich unsere Gesellschaft zu verunsichern."