Schienen, die ins Nirgendwo führen. Dörfer, die ausgelöscht wurden und dennoch existieren. Tote, die aus dem von Giftgas verseuchten Boden dringen. "Diese Erde ist kein Garten und erst recht kein Garten Eden. Auf den Schlachtfeldern von Verdun stehen die Toten auf und reden", schrieb Erich Kästner 1932. Mehr als 80 Jahre später gleichen die Schlachtfelder in der Nähe zur deutschen Grenze noch immer jenen, die der deutsche Lyriker in seinem Gedicht "Verdun viele Jahre später" beschrieben hat.
Geisterdörfer, Gräben und verseuchte Erde: "Wir leben mit dem Tod", sagt auch Pierre Lenhard. Der 59-Jährige ist Reiseführer - oder besser Schlachtfeldführer.