Nicht jede Aufgabe im Haushalt wird täglich erledigt. Einige Dinge sollten allerdings regelmäßig kontrolliert werden. Sonst könne es unter Umständen gefährlich werden, warnt Philip Heldt von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Besonders wenn es draußen kalt ist, treiben undichte Fenster die Heizkosten nach oben. Ein einfacher Test zeigt, ob sie dicht sind: Bei Wind ein Feuerzeug an der Fensterfuge entlang führen. "Flackert die Flamme, besteht Handlungsbedarf", erklärt Heldt. Schaumstoffklebeband schafft Abhilfe. "Es ist in verschiedenen Breiten erhältlich und wird einfach in den Rahmen eingeklebt."
Bei Rolloläden lohnt es, regelmäßig die Gurte auf Beschädigungen zu kontrollieren. "Sind sie erst einmal gerissen, wird die Reparatur kompliziert", gibt Heldt zu bedenken.
Das Problem quietschender Türen lässt sich leicht beheben. "Die Tür wird ausgehängt, das alte Öl und der Schmutz mit einem Lappen vom Scharnier abgewischt und alle beweglichen Teile und Kontaktflächen neu eingefettet", rät Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das Sichere Haus. Bei den meisten Tuben kann man über eine dünne Düse das Schmiermittel von außen auf das Scharnier auftragen.
"Auch das Türschloss lässt sich ölen, wenn der Schlüssel hakt oder klemmt", ergänzt Heldt. Einfach ein paar Tröpfchen Öl ins Schloss oder auf den Schlüsselbart geben und den Schlüssel bewegen.
Die Filter bei der Dunstabzugshaube sollten mindestens alle drei Monate ausgetauscht werden, rät Woelk. Denn: "Stark verdreckte Dunstabzugshauben können Feuer fangen." Um das zu verhindern, einfach den Filter aus der Halterung nehmen und in der Spülmaschine reinigen. Fettfilter aus Vlies haben einen Indikatorstreifen.
Die Rückstauklappe gerät oft in Vergessenheit, "weil man sie im besten Fall nie braucht und sie obendrein gut versteckt ist", erklärt Heldt. Sie sorgt dafür, dass Wasser aus einem Haus in den Kanal abfließt, aber nicht wieder zurück. Ist sie defekt, droht eine Überschwemmung. Bei Mietwohnungen ist der Vermieter zuständig für die Instandhaltung. "Eigentümer können die Rückstauklappe nur optisch auf Dichtheit und Rostschäden prüfen", teilt Heldt mit. Wer sicher gehen will, dass sie wirklich dicht ist, muss einen Fachmann beauftragen.