Wer für eine Fortbildung zum Meister, Techniker oder Fachkrankenpfleger eine staatliche Förderung beantragen will, sollte etwa drei bis vier Monate vorher aktiv werden. Denn die Bearbeitung des sogenannten Meister-Bafögs braucht Zeit. Darauf weist Andreas Brzezinski hin, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden.
Im Prinzip können Berufstätige das Meister-Bafög für drei Fördergegenstände erhalten, erklärt Knut Diekmann, zuständig für das Thema Weiterbildung beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Zum einen gibt es eine Förderung für die Kosten der Fortbildung, dann für das Material beim Meisterstück und schließlich für den Lebensunterhalt.
Zum August wird das Meister-Bafög angehoben. Zum Beispiel ist bei den Kosten für die Fortbildung ab August eine Förderung in Höhe von bis zu 15 000 Euro möglich. Beim Prüfungsstück liegt der Höchstbetrag ab August bei 2000 Euro. Beim Lebensunterhalt erhalten Alleinstehende künftig 768 Euro pro Monat. Und auch beim Namen soll sich etwas tun: Das Meister-Bafög soll künftig Aufstiegs-Bafög heißen. dpa-mag