Es konnte ein positiver Einfluss auf das zentrale Nervensystem nachgewiesen werden. Neuere Untersuchungen zeigen auch, dass dieser Tee bei Stress die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern kann.

Griechischer Bergtee

Der wohlschmeckende Tee mit seinem leichten Zimtaroma ist in aller Munde. Griechischer Bergtee ist eine wildwachsende Pflanze, die im Mittelmeerraum hauptsächlich in den Hochlagen Griechenlands aber auch in Teilen Osteuropas vorkommt. Dabei hat jede Region ihre eigene Pflanze, die sie als Bergtee bezeichnet und diese auch in ihrer Anwendung unterschiedlich nutzt.

Wohltuend und entspannend

Bereits in der Antike schätzte man den milden, zimtartig schmeckenden Tee, dessen Wirkung mittlerweile auch von der modernen Wissenschaft anerkannt wurde. Der griechische Bergtee enthält einen antibiotisch wirkenden Stoff, der Erkältungs- oder Atemwegserkrankungen vorbeugen kann und man schreibt ihm eine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung zu. Dies macht ihn zu einem idealen Begleiter durch die nass-kalte Jahreszeit. In den Mittelmeerländern nutzt die traditionelle Volksmedizin diesen Tee auch heute noch wegen seiner stimulierenden, entkrampfenden und beruhigenden Wirkung.

Über 140 Arten

Über 140 Arten der Sideritis-Pflanzen sind botanisch bekannt. Sie zählt zur Familie der Lippenblütler. Neben der Bezeichnung Bergtee wird oft auch der Begriff „Griechisches Eisenkraut“ verwendet. Botanisch gesehen ist der Bergtee aber kein Eisenkraut und gehört daher nicht zur Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Sideritis leitet sich vom griechischen Wort „Sideros“ ab. „Sideros“ bedeutet „Eisen“ und beruht auf der antiken Anwendung der Sideritis zur Wundheilung von Verletzungen, die durch Waffen aus Eisen hervorgerufen wurden. Die insbesondere in der Demenzforschung eingesetzte Art ist Sideritis scardica.

Griechischer Bergtee – im Fokus der Demenzforschung

Seit einigen Jahren ist der Griechische Bergtee in den Fokus der Demenzforschung gerückt. Alzheimerdemenz und andere Erkrankungen dieser Art haben einen Serotonin-Mangel gemeinsam. Der Botenstoff Serotonin hat einen günstigen Einfluss auf das Erinnerungs- und Lernvermögen. Es beeinflusst die Appetitkontrolle sowie Zwangs- und Suchtkontrolle. Ein hoher Serotoninspiegel schafft eine psychische Stabilität, erhöht die Stresstoleranz und sorgt für einen tiefen und erholsamen Schlaf. Außerdem reguliert Serotonin die Konzentration und Merkfähigkeit und schafft ein ausgeglichenes Verhalten.

Bei der Alzheimerdemenz und ähnlichen Erkrankungen liegt eine Störung der Übertragung von Nervensignalen vor. „Das Griechische Eisenkraut ist hier offenbar in der Lage, die Übertragung der Nervensignale im Gehirn zu verbessern, indem es die Konzentration an Botenstoffen, wie z. B. Serotonin, im synaptischen Spalt zwischen den einzelnen Nervenzellen erhöht.“ (Aus dem Buch "Griechisches Eisenkraut" von Dr. Harnisch)

Erste vielversprechende Erfolge in der Demenzforschung

Prof. Dr. Dr. Jens Pahnke von der Guericke-Universität Magdeburg ist auf diesem Feld der führende Forscher. Prof. Pahnke und sein Team fanden heraus, dass Griechischer Bergtee und hier insbesondere die Art Sideritis scardica positiven Einfluss auf das Verhalten von demenzkranken Mäusen hat. Jetzt sollen weitere Untersuchungen und Erprobungen am Menschen folgen. Nach Einschätzung von Prof. Pahnke ist der Griechische Bergtee „die innovativste und vielversprechendste von drei neuen Pflanzen, die wir haben“.

ADHS, Depression, Konzentration

Bereits zur Jahrtausendwende wurden Untersuchungen mit verschiedenen Sideritis-Arten durchgeführt. Durch regelmäßige Einnahme von einer Kanne Tee am Tag, konnte in Einzelfallstudien am Menschen ein positiver Einfluss auf das zentrale Nervensystem nachgewiesen werden. Neben seiner beruhigenden Wirkungen zeigen neuere Untersuchungen, dass dieser Tee bei Stresssituationen die Konzentrationsfähigkeit verlängert und die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern kann. Durch die Einnahme von Griechischem Bergtee bzw. spezieller Labor-Extrakte aus Sideritis scardica konnte eine Beeinflussung wichtiger körpereigener Botenstoffe unseres Zentralen Nervensystems belegt werden. Die Verwendung bei Depressionen, Angst sowie bei Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) wurde beim Europäischen Patentamt mittlerweile patentiert und anerkannt.

Zubereitung

Der wohlschmeckende Tee kann sowohl warm als auch kalt getrunken werden und hat keine aufputschende Wirkung. Mit einem Schuss Thymianhonig und einem Spritzer Limetten- oder Zitronensaft kann der Tee individuell verfeinert werden. Seine Wirkung entfaltet der Tee, wenn er regelmäßig über einen längeren Zeitraum zu sich genommen wird. Wir empfehlen eine Kanne täglich. Die optimale Zubereitung: 2 – 3 EL für eine Kanne (1l) mit kochend heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.

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