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Gastliche Osterzeit

Gepflegt Essen gehen: Die heimischen Gaststätten empfehlen sich für die Osterfeiertage
Foto: RitaE auf Pixabay
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Nur noch ein paar Tage, dann ist die Fastenzeit vorbei. Und was liegt zu Ostern näher, als sich für die 40 Tage des Verzichts etwas Leckeres zu gönnen? Doch warum selbst kochen? Zu den Osterfeiertagen bietet es sich an, in einer Gaststätte oder einem Restaurant ganz entspannt speisen zu gehen. Nur hier kann sich jeder sein Wunschgericht aussuchen, ganz nach Geschmack und Vorliebe. So freut sich der Fischliebhaber zum Beispiel über ein köstliches Lachsfilet, Fleischfreunde kommen mit kreativen Wild-, Geflügel-, Rindfleisch- oder Schweinefleischgerichten auf ihre Kosten. Und auch für Vegetarier wird in den Restaurants und Gaststätten einiges geboten. Selbstverständlich gibt es auch andere Leckereien, mit denen Sie sich für die Selbstkasteiung in der Fastenzeit belohnen können. Die Restaurants und Gaststätten im Landkreis bieten eine große Bandbreite an erlesenen Speisen.

Noch ein Tipp: Reservieren Sie den Tisch im Restaurant Ihrer Wahl nicht zu spät, denn die Nachfrage an Ostern ist immer sehr groß!

Nach dem Essen empfiehlt sich dann ein ausgiebiger Osterspaziergang. In vielen Familien ist es Tradition, an den Feiertagen gemeinsam in die frühlingshafte Natur zu gehen. Schon im Drama "Faust" von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) sagt die Hauptfigur beim Osterspaziergang: "Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!" Dieser weltliche Brauch lässt sich auf eine Begebenheit in der Bibel zurückführen. Laut Lukasevangelium trafen zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus einen Unbekannten, den sie später als Christus erkannten. Zurück in Jerusalem berichteten sie von Jesu Auferstehung. Daraus entwickelte sich der Emmaus-Gang am Ostermontag. Vor allem in Süddeutschland trifft man am Ostermontag auf Pilgergruppen, die sich mit Gebet und Gesang auf dem sogenannten Emmausgang befinden.

Wissenswertes über Palmsonntag, die Karwoche und Ostern

Ostern ist in den christlichen Kirchen das Fest der Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Die biblisch überlieferte Auferstehung wird als Sieg des Lebens über den Tod gefeiert und ist Fundament des christlichen Glaubens. Die Woche vor Ostern heißt Karwoche.

Der Palmsonntag eröffnet die Karwoche. Im Gottesdienst wird eine der biblischen Passionserzählungen vorgelesen, die vom letzten Abendmahl Jesu, seiner Gefangennahme und Verurteilung, der Kreuzigung am Karfreitag und dem Begräbnis berichten. Nach der biblischen Überlieferung jubelten die Menschen Jesus an diesem Tag zu und streuten grüne Zweige, als er vor seinem Leidensweg (Passion) in Jerusalem einzog.

Am Gründonnerstag erinnern die Christen an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern einnahm und in dem er der Bibel zufolge seinen Verrat durch einen der Jünger weissagt.

Der Karfreitag ist der Tag, an dem Jesus gekreuzigt wurde und starb. Ostersonntag ist der Tag seiner Wiederauferstehung. Alle christlichen Kirchen feiern am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond Ostern. red/dpa

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