Während der 2,13-Meter-Basketballprofi mit seinem lädierten rechten Knie von der Bank aus auch den zweiten Erfolg nacheinander erlebte, übernahm wieder «The Matrix» Shawn Marion dessen vakante Schlüsselposition.

«Shawn war großartig. Wir brauchten jemanden, der Verantwortung übernimmt. Er hat zum richtigen Zeitpunkt Big Plays geliefert», lobte Headcoach Rick Carlisle. «Dirk arbeitet zweimal am Tag sehr hart. Wir sind guter Dinge.» Es stünde aber «nicht unbedingt» fest, dass er schon am Sonntag wieder spielen kann. Deutschlands Sportler des Jahres soll das Knie stabilisieren und seine körperliche Fitness verbessern.

Der 103 Kilogramm schwere Forward Marion wuchtete den Ball gegen seinen ehemaligen Club zu 29 Punkten in den Korb und lieferte bei seiner Saisonbestleistung noch vier Rebounds und zwei Assists zu. «Shawn war heute Dirk. Das müssen wir anerkennen», zollte Suns-Flügelspieler Jared Dudley Respekt.

Der 33-jährige Marion erzielte allein neun Punkte beim 10:2-Zwischenspurts zur vorentscheidenden 70:55-Führung und war zufrieden: «Meine Teamkollegen haben mich immer wieder gesucht. Das gab mir die Chance, einiges zu zeigen.» Mit vier von sechs Dreiern aus dem Feld steigerte er sich auf 19,3 Punkte aus den letzten vier Matches. Nowitzki kam bisher auf 17,5 Zähler pro Spiel seit Saisonbeginn.

Phoenix kassierte in Dallas bereits die neunte Niederlage nacheinander. 19 Zähler von Routinier Grant Hill und das Double-Double des Polen Marcin Gortat mit 19 Zählern und 17 Rebounds reichte den Suns nicht. Auch Nowitzkis Kumpel und ehemaliger Mavs-Kollege Steve Nash (8/12) konnte den Spieß an alter Arbeitsstelle nicht mehr umdrehen. Dallas schob sich in der Western Conference mit 11:7 Siegen auf Rang sieben vor.