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Drei besondere Stände am Weihnachtsmarkt

Auf dem Coburger Weihnachtsmarkt gibt es die unterschiedlichsten Stände. Während die Buden der Partnerstädte aus Belgien und England nur in den ersten Tagen da waren, halten die anderen tapfer noch bis zum 23. Dezember die Stellung. Und was gibt es schöneres als über den romantischen Marktplatz zu schlendern, etwas zu essen und zu trinken. Wir haben uns drei besondere Stände etwas genauer angeschaut.
 

Auf dem Coburger Weihnachtsmarkt gibt es die unterschiedlichsten Stände. Während die Buden der Partnerstädte aus Belgien und England nur in den ersten Tagen da waren, halten die anderen tapfer noch bis zum 23. Dezember die Stellung. Und was gibt es schöneres als über den romantischen Marktplatz zu schlendern, etwas zu essen und zu trinken. Wir haben uns drei besondere Stände etwas genauer angeschaut.

Leckere Handbrote
Thomas Wesser ist mit seinem Handbrot in diesem Jahr das erste Mal in Coburg vertreten. „Ich habe diesen Snack in Dresden auf einem Festival gesehen und es dann selbst probiert. Es ist schön, dass unsere Bewerbung hier angenommen wurde.“
Das Handbrot sieht sehr lecker aus. Doch mit welchen Zutaten wird es zubereitet? „Dem bekannten Hefeteig fügen wir noch eine Geheimzutat bei. Wichtig ist, dass schon der Teig schmeckt. Außerdem verwenden wir natürlich nur frische Produkte.“ Der Kunde kann zwischen Teigtaschen, die mit Schinken und Käse oder Champignons und Käse gefüllt sind, wählen. Nach nur 15 Minuten kommen die kleinen Brote goldbraun aus dem Ofen. „Sie schmecken den Gästen und machen satt.“ Fazit: Schnell testen!
 
75 Sorten feinster Käse
Ein wahres Genusserlebnis gibt es auch am Stand der Stadt Sennerei. Dort kommen nicht nur Käseliebhaber auf ihre Kosten. Man kann zwischen sage und schreibe 75 verschiedenen Käsesorten wählen und bekommt zu jeder einzelnen noch eine kompetente Beratung. Chef Timo Hippner verkauft nämlich schon seit 13 Jahren seine Spezialitäten auf dem Coburger Weihnachtsmarkt – und selbstverständlich ganzjährig in seinem kleinen Geschäft in der Badgasse 4.
Doch wie kam er dazu? „Ich habe vor einigen Jahren im Allgäu gelebt und in einer Käserei als ungelernter Käseschmierer gearbeitet. Gleichzeitig hat mich immer gestört, dass der Käse, den man hier kaufen konnte, nach nichts schmeckt. Also habe ich meiner Familie und meinen Freunden oft Käse aus dem Allgäu mitgebracht. In einer Bierlaune hab’ ich dann gesagt, dass ich auch einen eigenen Käseladen eröffnen könnte. Gesagt – getan!“ Das war kurz vor dem Weihnachtsmarkt 2001 und seit dem 2. Januar 2002 gibt es die Stadt Sennerei.
„Anfangs habe ich Käse über meine Kontakte ins Allgäu bezogen, mich eingelesen und viel dazu gelernt. Dann wurde mein Sortiment größer; ich passte mich den Kundenwünschen an.“ Heute bezieht Timo Hippner seine Waren aus sechs Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Holland und Frankreich. „Mir ist es wichtig, meinen Käse ausschließlich in kleinen Betrieben ein zu kaufen. Dabei lege ich viel Wert auf Qualität und Geschmack.“ Deshalb besucht der Coburger seine Zuliefer-Käsereien zum größten Teil persönlich – etwa alle sechs Wochen. Im vergangenen Jahr hat er dabei in einem kleinen italienischen Dorf nahe Trendo zufällig eine Salami entdeckt, die eigentlich nur für die Dorfmetzgerei gefertigt wird. „Ich habe ein paar für den Verkauf am Weihnachtsmarkt mitgenommen, die innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren.“ Einfach nachbestellen ging nicht, da bei größeren Mengen eine Vorbestellung von acht Wochen notwendig ist. Doch in diesem Jahr hat er noch einige an seinem Stand. Schnell sein lohnt sich!
 
Punsch und Feuerzangenbowle
Bei der kleinen Vorstellungsrunde besonderer Stände darf natürlich auch der Lions Club nicht fehlen. Denn zum 11. Mal verkaufen die Ehrenamtlichen Punsch und Feuerzangenbowle. Die langen Schichten zwischen 11.00 und 21.30 Uhr teilen die 60 Helfer untereinander auf. „In der abendlichen Schicht schenken vier Leute aus, vormittags und mittags sind es weniger“, erklärt Ute Schmidt, die als gute Seele die komplette Organisation übernimmt. „Eigentlich sind die Lions ein reiner Herren-Club. Doch am Weihnachtsmarkt sind wir froh, dass uns die Frauen kräftig unterstützen.“ Dank des guten Wetters kamen schon viele Besucher zum Stand und kosteten die Getränke. Der Erlös bleibt – ganz nach dem Prinzip der Lions – in der Region. In diesem Jahr werden der „Weiße Ring“ und die „Lebenshilfe“ unterstützt.
Die Frage, die alle interessiert: Was macht die Feuerzangenbowle so lecker? „Das kann ich natürlich nicht im Detail verraten. Aber so viel kann ich sagen, wir verfeinern die Grundmischung mit Rum und Organgensaft.“ Das Mischverhältnis bleibt dabei immer gleich.
Jedes Jahr werden etliche tausend Liter Feuerzangenbowle getrunken. „Dafür möchte ich gerne mal Danke sagen. Viele Kunden sind uns schon seit Beginn treu und kommen Jahr für Jahr wieder. Das freut uns und bestärkt uns in unserer Arbeit für den guten Zweck.“