Sand am Main
Fußball

In Trogen fehlt dem FC Sand nun auch Barth

Das zweite von vier aufeinander folgenden Auswärtsspielen in der Fußball-Bayernliga bestreitet der FC Sand (12. Platz / 19 Punkte) am Sonntag (15 Uhr) beim FC Trogen (15. / 12). Nach zuletzt sieben Zählern aus drei Spielen sind die Sander zuversichtlich.
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Auf seinen verletzten Torjäger Dominik Barth (Mitte, dunkles Trikot) muss der FC Sand  bei seinem Auswärtsspiel in  Trogen verzichten.
Auf seinen verletzten Torjäger Dominik Barth (Mitte, dunkles Trikot) muss der FC Sand bei seinem Auswärtsspiel in Trogen verzichten.
In Amberg ein 0:0, gegen Bayreuth und in Kleinrinderfeld jeweils ein 1:0-Sieg, das ist die jüngste Bilanz des FC Sand, die sich sehen lassen kann. "Wir sind froh über jeden Punkt, denn wir mitnehmen können", bestätigt Trainer Erwin Albert, der mit seiner Mannschaft nun auch vom Gastspiel beim FC Trogen etwas Zählbares mit nach Hause bringen möchte.

Der FC Trogen, der erst in der Serie 2011/12 in die frühere Landesliga Nord aufgestiegen ist, schaffte auf Anhieb als Tabellenachter den Sprung in die Bayernliga. Hier tun sich die Oberfranken jedoch etwas schwerer, denn mit bisher erst 12 Punkten belegen sie derzeit den unteren Relegationsplatz. Wie ihre letzten Ergebnisse zeigen, kämpfen sie aber. Sie gewannen das Nachbarderby gegen die SpVgg Selbitz mit 1:0 und zuletzt gegen Erlangen-Bruck mit 4:0. Beide Siege wurden, wie zuvor das 3:0 gegen die DJK Bamberg, auf eigenem Platz eingefahren, was für die Heimstärke des FC Trogen spricht.

Jeder Punkt ist wichtig


Beim FC Sand sind die Beteiligten mit den jüngsten Ergebnissen und vor allem mit den Leistungen der gesamten Mannschaft ebenfalls nicht unzufrieden. Nun heißt es, in den beiden letzten Spielen der Vorrunde in Trogen und in der nächsten Woche in Großbardorf noch ein paar Zähler einzusammeln. Doch Albert plagen erneut große Personalprobleme. Neben den Langzeitverletzten Daniel Rinbergas und Andre Schmitt (Zerrungen) sowie dem gesperrten Firat Güngör fällt nun auch Dominik Barth für die restlichen Spiele bis zur Winterpause mit einem Muskelbündelriss aus. Notgedrungen muss der Trainer seine Mannschaft ständig umkrempeln. Auch wenn ihn bei seinem ohnehin kleinen Spielerkader die "Seuche" nervt, macht er klar: "Da müssen eben andere Spieler in die Bresche springen und mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen".

Die Abwehrarbeit steht erneut im Vordergrund


Wichtig ist dem Sander Coach, dass sich jeder einzelne Akteur in den Dienst der Mannschaft stellt: "Jeder muss seine Aufgabe voll konzentriert erfüllen und bereit sein, seine eigene Leistung ständig nach oben zu schrauben. Wenn wir das schaffen, können wir in dieser Spielklasse auch mithalten". Beim Spiel in Trogen, wegen der dortigen "Kerwa" wurde die Begegnung mit Einverständnis der Sander gedreht, wird der FC Sand sein Hauptaugenmerk erneut auf eine gute Abwehrarbeit richten.
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