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Handball

HSC-Handballer bringen Bundesligisten ins Schwitzen

Der HSC Bad Neustadt zwingt dem Bundesligaverein Hannover-Burgdorf ein ausgeglichenes Spiel auf vor 250 Fans in Bad Brückenau.
Schwerer Stand für den Favoriten. Auf unserem Bild verhindern die Bad Neustädter Gary Hines (links) und Vilim Lescovec) das Anspiel auf Tamas Moscai vom Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf. Foto: san
 
von PETER BALTHASAR
HSC Bad Neustadt - TSV Hannover-Burgdorf 28:31 (12:16) - "Das war ein ganz tolles Handballspiel”, kommentierte der Hammelburger Damenhandall-Experte Karl Heinz Ludwig das Spielgeschehen. Der HSC stand nach einer starken Leistung vor einer dicken Überraschung. "Ich bin zufrieden", gab sich HSC-Coach Matthias Obinger bescheiden, sah sogar noch Steigerungsmöglichkeiten und den Grund der Niederlage vor allem in einer wenig überzeugenden Unterzahl-Situation zu Ende des ersten Durchgangs.

Die 250 Zuschauer, "ich hatte mir in dieser Hinsicht schon etwas mehr versprochen", so Dirk Stumpe vom veranstaltenden FC Bad Brückenau, sahen eine starke Anfangsphase des Drittligisten, der dank eines überragenden Rechtsaußen Jan Wicklein bis zur siebten Minute immer wieder ausgleichen konnte.
Nach dessen drittem Treffer stand es 3:3, dann zog der Erstligist standesgemäß auf 6:3 davon, was die Kurstädter aber nicht aus dem Tritt brachte - auch dank HSC-Keeper Rostislav Badura. "Wir scheiterten in dieser Phase am starken Bad Neustädter Innenbock", konstatierte TSV-Co-Trainer Alexander Grah später. Margots Valkovskis und Franziskus Gerr verhinderten des Öfteren Anspiele auf den wuchtigen TSV-Kreisläufer Juan Andreu. Nicht ganz einfach, denn der 20-fache spanische Nationalspieler setzte seine 118 Kilo gekonnt ein. Da auch Badura vermehrt die Rückraum-Schützen des Gegners nervte und seine berühmt-berüchtigten Konter einleitete, gingen die Rothosen gar mit 11:9 in Führung.

Ein Knackpunkt im Spiel der Saalestädter waren die vier Minuten vor dem Kabinengang, zwei Zeitstrafen kurz hintereinander für Gary Hines und Franziskus Gerr sorgten für einen Vier-Tore-Rückstand zum Seitenwechsel. "Da haben wir nicht konzentriert gearbeitet, vor allem in der Offensive zu früh und aus schlechten Wurfpositionen abgeschlossen", so Obinger. Die Fans schwärmten nach dreißig Minuten dennoch von vielen sehenswerten Aktionen. Wer nach Wiederanpfiff einen Einbruch der Rot-Weißen erwartet hatte, sah sich positiv getäuscht. Trotz eines Fünf-Tore-Rückstandes kämpften sich die Obinger-Mannen immer wieder zurück, nach drei Treffern in Folge war beim 20:23 der Anschluss wieder hergestellt. Erst recht, als der Ex-Brückenauer Franziskus Gerr unter dem großen Jubel der heimischen Zuschauer zum 22:24 traf.

Nach einem von Wicklein verwandelten Strafwurf stand es neun Minuten vor dem Abpfiff 25:26. Doch der Favorit wollte das anstrengende Trainingslager an der Sinn keineswegs mit einer Niederlage abschließen und forcierte das Tempo. Auffällig dabei war der montenegrinische Neuzugang Vasko Sevaljevic. Der HSC offenbarte zwar auf einigen Positionen noch Abstimmungsprobleme, doch sowohl Emil Feuchtmann wie auch Goran Djuricin dürfen bereits jetzt als Verstärkung bei den Saalestädtern angesehen werden. Nicht entschieden ist die Frage nach dem Linksaußen. Gary Hines, Vilim Leskovec und Maximilian Schmitt, den Obinger auf dieser wichtigen Schlüsselposition einsetzte, müssen sich noch an diese Rolle gewöhnen.

"Wir haben zeitweise sehr gut gespielt, sollten uns vom Ergebnis aber nicht blenden lassen und den Ball trotz aller aufkommenden Euphorie flach halten", zog HSC-Geschäftsführer Dieter Schulz ein Fazit. Alexander Grah sah einen Gegner, "der wie gewünscht unseren Spielern alles abverlangt hat und wieder ein Spitzen-Team der 3. Liga sein sollte". Einen Tag später gewann der HSC ohne Margots Valkovskis gegen den Bayernligisten TSV Rothenburg mit 37:25.
Tore für den HSC: Jan Wicklein (9/3), Margots Valkovskis (5), Vilim Leskovec (4), Goran Djuricin (3), Maximilian Schmitt (2), Gary Hines (2), Emil Feuchtmann (2), Franziskus Gerr (1).

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