Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Sport  // Fußball

Fussball

David gegen Goliath: Club zu Gast in der Allianz-Arena

Derbyzeit in der Bundesliga: Der Club reist am Samstag zum Branchenprimus FC Bayern. Viel zu holen gab es für die Franken in der Landeshauptstadt zuletzt nicht. Der letzte Club-Sieg in München liegt 21 Jahre zurück.
Bayern-Coach Pep Guardiola weiß um die Bedeutung von Derbys. Foto: dpa
 
Derbys sind unberechenbar, nur beim Kräftemessen zwischen Bayern und Nürnberg hat dieses Fußballgesetz schon seit einer kleinen Ewigkeit keine Gültigkeit mehr. Zumindest, wenn das Spiel in München stattfindet: Dort hat der Club zuletzt vor 21 Jahren noch im Olympiastadion den Platz als Sieger verlassen.

"In Nürnberg sind es meist sehr enge, eklige Spiele, in der Allianz Arena hatten wir meist weniger Probleme", erklärte Bayerns Nationalspieler Thomas Müller vor der 187. Auflage des Vergleichs zwischen Oberbayern und Franken. 3:0, 4:0, 4:0 lauteten die Resultate in den letzten drei Spielzeiten. Trotzdem richtet sich Pep Guardiola auf 90 umkämpfte Minuten in seinem ersten Derby in Deutschland ein. "Ein Derby ist speziell", weiß der Bayern-Coach aus seiner Zeit beim FC Barcelona mit den Lokalkämpfen gegen Espanyol.
"Nürnberg ist immer sehr aggressiv gegen Bayern, das weiß ich", fügte Guardiola hinzu, der in dieser Woche auch erstmals Lederhosen anprobiert hatte. "Das war schön", meinte der smarte Katalane am Freitag lächelnd.

Guardiola: "Nürnberg ist immer sehr aggressiv"
Club-Coach Michael Wiesinger beschwört vor der Mega-Prüfung am 3. Spieltag den David-Goliath-Effekt: "Manchmal schlägt der Schwächere auch den Stärkeren", meinte der frühere Bayern-Profi. Dafür sei aber ein FCN-Team notwendig, dass mit einer entschlossenen Mentalität in der ausverkauften Arena auftrete: "Wir brauchen Spieler, die Verantwortung übernehmen und sich etwas zutrauen", sagte Wiesinger: "Wir wollen uns gut verkaufen, alles raushauen, alles geben. Man muss eine brutale mentale Stärke auf den Platz bringen."

Positiv für Wiesinger ist, dass Per Nilsson und Markus Feulner nach Blessuren einsatzfähig sind und der Defensive Halt geben könnten. Trotzdem muss der noch ungeschlagene Club (zweimal 2:2) anders auftreten als vor vier Monaten, als er beim 0:4 schon nach 24 Minuten aussichtslos mit 0:3 zurückgelegen hatte. Neuzugang Daniel Ginczek hat diese bittere Erinnerung nicht im Hinterkopf, der Angreifer äußerte sich darum durchaus forsch: "Wir wollen uns mit den Besten messen, da haben wir richtig Bock drauf", sagte er.

Wer von den vielen Top-Spielern beim Champions-League-Sieger auf dem Platz stehen wird, verriet Guardiola vorab nicht. Fest steht nur, dass der spanische Nationalspieler Javi Martínez wegen körperlicher Defizite erneut nicht zum Kader gehören wird. Sein Landsmann Thiago könnte dagegen sogar in der Startelf stehen. Auch Nationalspieler Mario Götze dürfte nach 90 Bank-Minuten beim 1:0 in Frankfurt endlich sein Pflichtspieldebüt für die Bayern feiern. "Vielleicht spielt er, von Anfang an oder ein paar Minuten", kündigte Guardiola an. Götze fühle sich inzwischen "in Kopf und Beinen" fit.



Götze vor Bayern-Debüt
Eine Woche vor dem ersten Höhepunkt der jungen Saison gegen Europa-League-Sieger Chelsea mit dem reizvollen Trainerduell Guardiola gegen José Mourinho geht es für die Bayern im Derby auch darum, nach einer intensiven Trainingswoche mehr defensive Stabilität im neuen Spielsystem zu beweisen. "Mit einem statt zwei Sechsern sind wir offensiver", bestätigte Müller, entsprechend sei das neue System eben "fehleranfälliger". Für Kapitän Philipp Lahm ist jedoch entscheidender als die Systemfrage, wie die neu angeordneten drei zentralen Mittelfeldspieler miteinander harmonieren. Zudem dürfe man das letzte Jahr mit dem Rekord von nur 18 Gegentoren nicht ständig zum Vergleich heranziehen: "Das war eine Ausnahmesaison."

Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden



noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.
footer
Werden Sie Leserreporter:
 
Hinweis zum Leistungsschutzrecht