Nürnberg
2. Fußball-Bundesliga

FCN: Weiler-Premiere gegen Ingolstadt - Schäfer zurück im Kader

René Weiler hat vor seinem Debüt als neuer Trainer des 1. FC Nürnberg Torhüter Raphael Schäfer zurück ins Aufgebot berufen. Die Vorfreude beim Coach ist groß, die Hürde auch. Immerhin ist der Tabellenführer zu Gast.
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Hat sich ohne Vorurteile sein eigenes Bild von den Club-Profis verschafft: René Weiler steht vor seinem ersten Spiel als Trainer des 1. FC Nürnberg
Hat sich ohne Vorurteile sein eigenes Bild von den Club-Profis verschafft: René Weiler steht vor seinem ersten Spiel als Trainer des 1. FC Nürnberg
Gleich in seinem ersten Spiel als Club-Trainer muss René Weiler gegen den aktuellen Zweitligatabellenführer FC Ingolstadt ran. Trotz der hohen Hürde ist "die Vorfreude groß", erklärte der neue Coach auf der Pressekonferenz am Freitag.

Eine personelle Entscheidung von Weiler sorgte für Aufsehen. Der Schweizer beorderte den langjährigen Kapitän Raphael Schäfer zurück ins Aufgebot, der unter Valerien Ismael zuletzt keine Rolle mehr spielte. "Raphael hat eine große, verdienstvolle Vergangenheit. Solange er sich vorbildlich verhält, sollten wir von dieser Erfahrung profitieren", sagte Weiler zwei Tage vor dem Duell am Sonntag (13.30 Uhr) gegen die Ingolstädter.

Ob Schäfer oder Patrick Rakovsky im bayerischen Derby das Tor hüten wird, ließ der 41-Jährige aber noch offen.

Ebenso wie die Frage, wer gegen Ingolstadt die Kapitänsbinde tragen wird. "Ich wünsche mir, dass jeder ein bisschen Kapitän wird", sagte Weiler.

Einsatz von Stark fraglich

Nicht zur Verfügung stehen dem Trainer-Debütant der rotgesperrte Ondrej Petrak sowie die verletzten Peniel Mlapa, Danny Blum, Timo Gebhart und Markus Mendler. Niklas Stark konnte nach einem grippalen Infekt "nur reduziert trainieren und ist somit für Sonntag fraglich", sagte Weiler. Dafür stieg Junior Mössmer wieder voll ins Training ein und wird wohl am Sonntag im Kader stehen.

Den ungeschlagenen Tabellenführer aus Ingolstadt bezeichnet Weiler als "stabile Mannschaft mit sehr viel Selbstvertrauen. Wir werden eine absolute Topleistung brauchen." Mit erst neun Gegentoren stellen die Gäste eine der besten Abwehrreihen der 2. Bundesliga. "Sie gewinnen oft mit 1:0", stellte der Schweizer fest.

Lobende Worte fand der neue Coach nach den ersten Trainingseinheiten für das gesamte Team. "Die Mannschaft zieht gut mit, Fortschritte sind im Training erkennbar" und "ich habe die Spieler positiv kennen gelernt, sie haben sich gut präsentiert. Aber das habe ich auch erwartet". ak/dpa

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