Nürnberg
2. Fußball-Bundesliga

Duell der Absteiger - Club zu Gast in Braunschweig

Nach der erfolgreichen Weiler-Premiere gegen den FC Ingolstadt, will Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg am Montag bei Eintracht Braunschweig nachlegen. Den Club erwartet ein form- und heimstarker Gegner mit viel Selbstvertrauen.
Der Trainer René Weiler vom FC Nürnberg will auch sein ersten Auswärtsspiel erfolgreich bestreiten. Foto: Daniel Karmann/dpa
Der Trainer René Weiler vom FC Nürnberg will auch sein ersten Auswärtsspiel erfolgreich bestreiten. Foto: Daniel Karmann/dpa
Zum Abschluss des 15. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga kommt es zum Duell der zwei Bundesliga-Absteiger aus der vergangenen Saison. Der Club, der derzeit auf Platz 13. rangiert, gastiert am Montagabend (20:15 Uhr) im Topspiel bei Eintracht Braunschweig (8.).

Nach der geglückten Premiere für den neuen FCN-Coach René Weiler vor eigenem Publikum (2:1 gegen Ingolstadt) steht nun das erste Spiel unter der Leitung des Schweizers in der Fremde an. Auswärts haben sich die Nürnberger bislang schwer getan, konnten nur bei Union Berlin und in Bochum punkten. "Grundsätzlich wollen wir die bestmögliche Leistung zeigen. Da ist es mir eigentlich egal, ob wir zuhause oder auswärts spielen", erklärte Weiler vor dem Topspiel. In Braunschweig erwartet Weiler "eine schwere Aufgabe. Das ist ein starker Gegner mit viel Selbstvertrauen."

Das sammelte die Elf von Torsten Lieberknecht vor allem dank zuletzt vier Siegen in Folge. "Wir haben wieder ein gutes Gefühl in der Mannschaft. Wir sind jetzt da, wo wir hinwollten", sagte Braunschweigs Stürmer Havard Nielsen nach dem 3:0-Erfolg beim FSV Frankfurt am letzten Wochenende.


Ramirez wohl links hinten

Die gesperrten Ondrej Petrak und Javier Pinola fehlen dem Club am Montagabend. Wer den Argentinier auf der linken Abwehrseite ersetzen wird, ließ Weiler zunächst offen. "Es gibt ein paar Optionen, aber ich habe mich noch nicht entschieden", sagte der 41-Jährige. Es spricht allerdings vieles dafür, dass Cristian Ramirez links verteidigen wird.

Torjäger Jakub Sylvestr, der am Freitagmorgen im Training noch umgeknickt war, wird voraussichtlich auflaufen können. Aufpassen muss Sylvestr gegen Braunschweig aber trotzdem: Der Angreifer hat bereits vier Gelbe Karten gesehen und müsste bei einer weiteren Verwarnung pausieren.

Gute Erinnerungen hat der FCN noch an die Duelle gegen die Eintracht in der vergangenen Saison. Im Hinspiel entführte der Club einen Punkt aus Niedersachsen, in der Rückrunde behielt man nach einer verrückten Partie mit 2:1 die Oberhand. ak