Bamberg
Basketball-Eurocup

Brose Baskets sehen sich auf dem richtigen Weg

Beim 86:67-Sieg in Dünkirchen zeigen die Bamberger zum Auftakt in die Zwischenrunde eine starke Teamleistung.
Bei Zack Wright zeigt die Leistungskurve nach oben. In Dünkirchen steuerte der Aufbauspieler 17 Punkte und 9 Assists zum Sieg bei. Foto: sportpress
Bei Zack Wright zeigt die Leistungskurve nach oben. In Dünkirchen steuerte der Aufbauspieler 17 Punkte und 9 Assists zum Sieg bei. Foto: sportpress
Déjà vu für die Brose Baskets: Wie schon zum Start in die Euroleague-Saison im Oktober (84:70 gegen SIG Straßburg) feierten sie auch zum Auftakt in die Eurocup-Zwischenrunde einen Sieg über eine französische Mannschaft. Doch wollen die Bamberger im zweithöchsten europäischen Wettbewerb in der Erfolgsspur bleiben und diesmal die Gruppenphase überstehen.

"Mit einem Auswärtssieg zu starten, ist sehr wichtig. Dieser Erfolg ist einiges wert", meinte Trainer Chris Fleming bei brosebaskets.tv nach dem deutlichen 86:67 bei BCM Gravelines Dünkirchen. Mit einem weiteren Erfolgserlebnis am kommenden Mittwoch (20 Uhr) im ersten Heimspiel der Gruppe J gegen Dinamo Sassari könnte sein Team die Tür zum Achtelfinale schon weit aufstoßen.


28 Assists, 10 Steals

Allerdings dürften die Italiener von der Mittelmeer-Insel Sardinien ein ganz anderes Kaliber sein als der Kontrahent von der französischen Nordseeküste. Zwar ist das Vereinsmaskottchen von BCM Gravelines ein Pirat, doch verbreitete Dünkirchen am Mittwochabend alles andere als Angst und Schrecken. Der starke deutsche Meister zeigte den schwachen Gastgebern klar die Grenzen auf.

28 Assists sind Beleg für eine geschlossene Mannschaftsleistung im Angriff, zehn Ballgewinne zeugen für eine gute Abwehrarbeit. "Wir werden als Mannschaft immer besser. Jeder findet allmählich seine Rolle", meinte Elias Harris, und der überragende D'Or Fischer pflichtete bei: "Wir entwickeln uns in die richtige Richtung." Mit 20 Punkten war der Center bester Scorer und traf dabei alle neun Würfe aus dem Feld. "Meine Teamkollegen haben mich gefüttert. Jedes Mal, wenn sie mich frei gesehen haben, haben sie mir den Ball gegeben. Und ich habe den Job erledigt", meinte Fischer.


Schwächen beim Rebound

Die hoffnungslos unterlegenen Franzosen erkannten die Überlegenheit ihrer Gäste an. "Sie sind sehr groß, haben Talent, es war ein sehr physisches Spiel", sagte Steven Gray, mit 18 Punkten bester Werfer bei BCM Gravelines, der Zeitung "La Voix du Nord". Obwohl sich Dünkirchen 18 Offensivrebounds schnappte, konnte das Team daraus kein Kapital schlagen. Und auch die schwache Dreierquote von nur 16 Prozent trug dazu bei, dass die Gastgeber die Brose Baskets zu keiner Zeit in Verlegenheit bringen konnten.

"Wir werden stabiler in dem, was wir tun", zog Fleming nach der Reise an den Ärmelkanal zufrieden Fazit. Jetzt gilt es für sein Team, den Aufwärtstrend im Bundesliga-Spiel am Samstag (19.30 Uhr) in Ludwigsburg zu bestätigen.