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Basketball

Medi Bayreuth schlägt die Eisbären Bremerhaven in einem verrückten Spiel

Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth hat den zweiten Saisonsieg "unter Dach und Fach" gebracht: Vor gut 2.500 Zuschauern besiegten die Wagnerstädter am Mittwochabend die Eisbären Bremerhaven in einem "verrückten" Spiel mit 64:56 (39:24).
Bayreuths Trainer Michael Koch applaudiert . Foto: Carmen Jaspersen/dpa
 
von FLORIAN KIRCHNER
Vor gut 25 Jahren standen Calvin Oldham und Mike Koch gemeinsam als Spieler auf dem Parkett der Oberfrankenhalle und konnten nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1989 mit Steiner Bayreuth gemeinsam jubeln, diesmal hatte nur Mike Koch Grund zur Freude.

Denn sein Team "erwischte" die Gäste im Auftaktviertel "kalt" und schickte sie beim Zwischenstand von 22:0 punktlos in die erste Viertelpause. Für die wohl spektakulärste Aktion der ersten zehn Minuten hatte dabei Bayreuths Flügelspieler Brandon Kyle Bowman gesorgt, der zum 19:0-Zwischenstand scheinbar mühelos über den 2,21 Meter großen Center Nick Schneiders "stopfte" und damit die Oberfrankenhalle zum Kochen brachte. Devin Searcy beendete schließlich die Flaute bei den Gästen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts (24:2, 11.). Als sich dann Nachlässigkeiten im Bayreuther Spielaufbau einschlichen, konnten die Bremerhavener zur Aufholjagd starten und bis zur Pause auf 39:24 (20.) herankommen. "Im dritten Viertel waren wir zu passiv, wollten das Spiel verwalten und haben offensiv zu oft auf Einzelaktionen gesetzt", analysierte medi Headcoach Mike Koch nach Spielende, weshalb seinem Team in dieser Phase die Partie aus der Hand geglitten war.

Punkt um Punkt schmolz der Bayreuther Vorsprung, Moses Ehambe glich schließlich Mitte des Schlussviertels für die Gäste aus (50:50, 36.). Die "Auferstehung" der Eisbären war perfekt. Aber nur von kurzer Dauer. Denn nun kam die große Zeit von David Brembly. Bayreuths Nachwuchstalent nahm sein Herz in die Hände und traf zweimal in kurzer Folge von der Dreierlinie (58:53, 38.), während ausgerechnet Eisbären-Routinier Sven Schultze zweimal aus dieser Distanz daneben zielte. Dann stibitzte McCrea seinem Landsmann McGee das Leder aus den Händen und traf im Gegenzug zum vorentscheidenden 63:56, wenig später sorgte Brandon Bowman an der Freiwurflinie für den Schlusspunkt und großen Jubel und Erleichterung im Bayreuther Lager. "Kompliment an Mike Koch und sein Team für einen verdienten Sieg.

Bayreuth war optimal eingestellt und hat gerade zu Spielbeginn extrem intensiv verteidigt. So ein erstes Viertel habe ich selbst noch nie erlebt - umso mehr bin ich stolz, dass meine Mannschaft sich nicht aufgegeben hat und zurückgekommen ist. Am Ende hat uns dann jedoch die Konzentration gefehlt. David Brembly war mit seinen beiden Dreiern aus meiner Sicht der Matchwinner von Bayreuth", gab Gästecoach Calvin Oldham zu Protokoll.


Beste Werfer


Bayreuth: Brembly 12, Bailey 11

Bremerhaven: McGee 19, Hesson 12, Searcy 10

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