Bamberg
Basketball-Eurocup

Auswärtssieg der Brose Baskets: Bamberg schlägt Ljubljana

Die Brose Baskets sind mit einem 71:65-Erfolg in Ljubljana in die Top-32-Runde gestartet. Nach einem Vorsprung von 25 Punkten lief allerdings bei den Bambergern nichts mehr.
Vor allem in der Anfangsphase zeigte Ryan Thompson seine Klasse in der Offensive. Auf Grund seiner hohen Foulbelastung stand er aber nur gut 16 Minuten auf dem Feld. Foto: sportpress
Vor allem in der Anfangsphase zeigte Ryan Thompson seine Klasse in der Offensive. Auf Grund seiner hohen Foulbelastung stand er aber nur gut 16 Minuten auf dem Feld. Foto: sportpress
Die Brose Baskets schwimmen nach sieben Siegen in der Bundesliga in Folge auch im Eurocup auf der Erfolgswelle. Zum Auftakt der Zwischenrunde feierten die Bamberger gestern Abend in Slowenien einen 71:65 (39:28)-Erfolg gegen Olimpija Ljubljana, obwohl sie im letzten Viertel mit 13:30 deutlich den Kürzeren zogen. In der zweiten Partie der Gruppe K gewann der deutsche Meister Bayern München gegen JDA Dijon vor eigenem Publikum mit 93:84. Am nächsten Mittwoch (20 Uhr) kommt es in der Bamberger Brose Arena zum Aufeinandertreffen der beiden deutschen Teams, die als Favoriten auf das Erreichen des Achtelfinales gelten.

Die Verteidigung ist derzeit das Prunkstück der Brose Baskets. Auch in Ljubljana gingen die Bamberger in der Defensive sehr aggressiv zu Werke und erlaubten den Slowenen kaum einmal einen freien Wurf. Rebounds und Ballgewinne nutzte Brad Wanamaker, um aufs Tempo zu drücken. Nach 60 Sekunden ohne Punkte legte auf Seiten der Gäste vor allem Ryan Thompson los und steuerte zum 13:2-Zwischenstand aus Sicht der Gäste acht Zähler bei. Gleich zu Beginn des zweiten Viertels versenkte Thompson seinen dritten Dreier zum 29:15, musste aber kurz darauf mit seinem bereits dritten Foul vorerst auf der Bank Platz nehmen. Dadurch kam ein kleiner Bruch in die Offensive der Trinchieri-Truppe, die die Hausherren dazu nutzten, den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich zu drücken (24:32). Karsten Tadda sorgte mit seinem Dreier dann aber wieder für klare Verhältnisse, sodass die Bamberger mit einem 39:28-Vorsprung in die Kabine gingen. Der große Unterschied in dieser erste Hälfte war die Dreierquote: Während Union Olimpija bei zwölf Versuchen nur einmal traf, versenkten Thompson und Co. bei neun Versuchen fünfmal den Ball im Korb.

Bereits nach drei Minuten war Ales Pipan zu einer Auszeit gezwungen, denn Wanamaker, der den Ex-Berliner Marko Marinovic klar in den Schatten stellte, schraubte den Vorsprung schnell auf 16 Punkte. Nachdem Thompson und auch Josh Duncan jeweils das vierte Foul kassiert hatten, sprangen bei den Bambergern vor allem Elias Harris, der eine starke Partie bot, und Daniel Theis in die Bresche. Bis auf 60:35 zogen die Brose Baskets weg.
Dann aber riss bei den Bambergern plötzlich der Faden. Ljubljana nutzte die Fehler der Gäste zu einem 16:1-Lauf und war sechs Minuten vor dem Ende wieder bis auf 51:61 dran. Doch dann brachten Janis Strelnieks und Thompson die Brose Baskets zunächst wieder in die Spur. In der hektischen Schlussphase flogen dann nach technischen Fouls gegen die Gastgeber Gegenstände aufs Parkett, doch die Bamberger behielten die Nerven und retteten den Vorsprung über die Zeit.

Brose Baskets: Thompson (15 Punkte/3 Dreier), Wanamaker (13), Harris (13), Strelnieks (12), Mbakwe (10), Duncan (3/1), Tadda (3/1), Theis (2), Bagaric, Shipp / Olimpija Ljubljana: Kanacevic (20/1), Hrovat (11/1), Omic (10), Prepelic (7/1), Muric (5), Marinovic (3/1), Mahkovic (3), Vucetic (2), Marinelli (2), Brodnik (2)
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