Bamberg

Härtetest Nummer 1 für die Brose Baskets

Die Brose Baskets sehen die Partie gegen den möglichen Play-off-Gegner Ludwigsburg als gute Vorbereitung auf das Top 4 in Ulm.
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Kapitän Casey Jacobsen, der am Mittwoch seinen 33. Geburtstag feierte, dürfte nach der Pause in Berlin am Samstag gegen Ludwigsburg wieder im Kader der Brose Baskets stehen. Foto: sportpress
Kapitän Casey Jacobsen, der am Mittwoch seinen 33. Geburtstag feierte, dürfte nach der Pause in Berlin am Samstag gegen Ludwigsburg wieder im Kader der Brose Baskets stehen. Foto: sportpress
Für die Brose Baskets als Tabellenzweiten geht es darum, die Konkurrenten aus Berlin und Oldenburg auf Distanz zu halten, aber auch den ersten Platz weiter im Auge zu haben. Denn die Euroleague-gestressten Münchner Bayern sind keineswegs unschlagbar, was die Pleite in Frankfurt am letzten Wochenende gezeigt hat. Und die Ludwigsburger, die am Samstag (20 Uhr) in der Brose Arena ihre Visitenkarte abgeben, wollen natürlich den achten Tabellenplatz mit aller Macht verteidigen, nachdem die Play-off-Konkurrenten auf den Positionen 6 und 7 kaum mehr in Reichweite sind. Es ist also ein heißer Tanz auf dem Bamberger Parkett zu erwarten, zumal sich die Mannschaft von Trainer John Patrick auch im Hinspiel (69:80) lange wehrte und erst im Schlussviertel (11:24) die Überlegenheit von Anton Gavel und Zack Wright (jeweils 24 Punkte) anerkennen musste.

"Das ist ein Play-off-Konkurrent und für uns mit Blick auf die nächsten Wochen ein extrem wichtiges Spiel gegen eine sehr aggressive Mannschaft", blickt Bambergs Trainer Chris Fleming auf die beiden Heimspiele gegen Ludwigsburg und Ulm (Mittwoch, 19.30 Uhr) als Härtetests vor dem Top 4 am nächsten Wochenende in Ulm voraus.

"Das Spiel in Berlin ist dadurch entschieden worden, dass wir in der ersten Halbzeit unser Defensiv-Brett nicht geschützt haben. Ich hatte ein offensiv holpriges Spiel erwartet, aber unser Reboundverhalten hatte ich mir anders vorgestellt. Das zeigt uns genau, wo wir stehen und woran wir arbeiten müssen. Die Jungs haben die letzten paar Tage gut trainiert, aber die Antwort kommt am Samstagabend", hofft Fleming, dass seine Mannschaft diesmal über den Kampf ins Spiel findet. Im Angriff müssen nach Aussage des Trainers die Räume besser genutzt werden, und im Gegensatz zur 58:70-Pleite in Berlin ist es notwendig, um jeden freien Ball zu kämpfen. "Am Ende wird es auf die Ballbesitze ankommen, darauf, wie hart wir am Brett sind", so Fleming.

Gefährliche Aufbauspieler

Vor allem sollten die Brose Baskets darauf achten, dass die Guards Keaton Grand (16,5 Punkte im Schnitt), Coby Karl (12,7), Michael Stockton (11,8), der Sohn von NBA-Legende John Stockton, und Calvin Harris (10,2) nicht heiß laufen.

Wer von seinen sieben Ausländern diesmal auf Grund der 6+6-Regel pausiert, lässt Fleming offen. "Wir werden alles in Betracht ziehen, je nachdem, was wir gerade als Team brauchen. Jeder unserer ausländischen Spielern gibt uns etwas, was wir benötigen. Wir werden nicht jammern und sagen, dass wir zu viel Qualität haben", sieht Fleming das Wechselspiel auf den Ausländer-Positionen als Vor- und keineswegs als Nachteil.

Ferner spielen:

Samstag: Bayreuth - Bonn (19.30 Uhr) , Bremerhaven - Berlin, Quakenbrück - Hagen, Vechta - Oldenburg, Tübingen - Trier
Sonntag: Braunschweig - Weißenfels, Frankfurt - Ulm, München - Würzburg (18 Uhr / Livestream auf beko-bbl.de)
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