Fürth

Fürth zeigt Nerven und patzt im Aufstiegsrennen gegen 1860

Die Spielvereinigung kassiert im Kampf um den direkten Aufstiegsplatz eine bittere Niederlage gegen den TSV 1860 München. Kai Bülow gelingt erst in der Nachspielzeit der entscheidende Treffer zum überraschenden 2:1 für die Löwen.
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Zum Verzweifeln: Die Spieler der SpVgg Greuther Fürth sind nach dem späten Gegentreffer konsterniert. Fotos: Daniel Karmann/dpa
Zum Verzweifeln: Die Spieler der SpVgg Greuther Fürth sind nach dem späten Gegentreffer konsterniert. Fotos: Daniel Karmann/dpa
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Die SpVgg Greuther Fürth hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga gepatzt und durch eine Niederlage den zweiten Tabellenplatz aufs Spiel gesetzt. Gegen den TSV 1860 München unterlag die Mannschaft von Trainer Frank Kramer am Freitag mit 1:2 (1:1) und könnte damit am Sonntag vom SC Paderborn auf den Relegationsrang drei verdrängt werden. Der Treffer von Torjäger Ilir Azemi (21. Minute) war zu wenig, Yuya Osako (15.) und in der Nachspielzeit Kai Bülow sorgten für den überraschenden Sieg der zuletzt in der Liga schwächelnden Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt.

Nach der Pause geht nichts mehr

Gegen lange Zeit lustlose Sechziger waren die Fürther eine Halbzeit lang überlegen - dies wirkte sich aber nicht mit Toren aus. Erst Azemi nach einem schlimmen Patzer von Münchens Torwart Gabor Kiraly beim Abwurf ließ die Fans jubeln. Dann aber kamen die Gäste besser ins Match, nach dem Seitenwechsel ging bei der SpVgg nichts mehr. Mit einem Kopfball in der Nachspielzeit sorgte Bülow endgültig für Entsetzen.