Nürnberg

Ex-Präsident Roth sieht für die 2. Liga schwarz

Der frühere Vereinspräsident Michael A. Roth erkennt im Abstiegsfall seines 1. FC Nürnberg kaum Chancen auf einen schnellen Wiederaufstieg.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der langjährige Präsident des 1. FC Nürnberg, Michael A. Roth, sieht bei einem Abstieg aus der Bundesliga kaum Perspektiven für seinen Ex-Club. Roth war 19 Jahre lang Präsident bei dem fränkischen Traditionsverein. Foto: Christoph Müller/dpa-Archiv
Der langjährige Präsident des 1. FC Nürnberg, Michael A. Roth, sieht bei einem Abstieg aus der Bundesliga kaum Perspektiven für seinen Ex-Club. Roth war 19 Jahre lang Präsident bei dem fränkischen Traditionsverein. Foto: Christoph Müller/dpa-Archiv
"Im Vorstand wie im Aufsichtsrat fehlt die sportliche Kompetenz. Ich sehe für die 2. Liga schwarz", sagte der 78-Jährige der "Bild"-Zeitung (Dienstag). Bis zu seinem Rücktritt 2009 hatte er jahrelang an der Spitze des Vereins gestanden. "Wo der Club jetzt steht, ist ein Desaster", urteilte Roth.

Allenfalls ein Sensationssieg an diesem Samstag beim Champions-League-Aspiranten Schalke 04 könnte den neunmaligen deutschen Meister noch auf den Relegationsrang in der Fußball-Bundesliga hieven, zeitgleich dürfte Hamburg in Mainz nicht gewinnen.

Roth forderte einen Sportdirektor, der den angeschlagenen Sportvorstand Martin Bader unterstützen könne. "Ich finde nicht, dass er zurücktreten muss, aber er braucht endlich einen sportlichen Experten an seiner Seite", urteilte der Teppichunternehmer.