Bamberg

Brose Baskets gewinnen gegen Fraport Skyliners

Die Brose Baskets melden sich in Frankfurt mit einem 64:54-Erfolg zurück und jagen weiter die Münchner Bayern. Am Samstag in Hagen geht die Jagd auf Platz 1 weiter.
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Rakim Sanders (mit Ball) hebt ab und donnert den Ball in den Korb. Foto: Daniel Löb
Rakim Sanders (mit Ball) hebt ab und donnert den Ball in den Korb. Foto: Daniel Löb
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Die Brose Baskets bleiben zumindest in der Bundesliga in der Erfolgsspur. Gestern Abend siegte der deutsche Meister mit 64:54 (29:27) in Frankfurt und bleibt Spitzenreiter Bayern München dicht auf den Fersen. "Das war die beste Defensivleistung seit Wochen. Wir haben als Team hervorragend gearbeitet und sind mit 19 Assists auch in der Offensive mannschaftlich geschlossen aufgetreten. Die Mannschaft hat sich nach der Pokal-Enttäuschung ohne den verletzten Anton Gavel extrem positiv präsentiert", freute sich Manager Wolfgang Heyder über die gute Vorstellung in Frankfurt. Bei den Skyliners hatten kürzlich Ulm und die Bayern Niederlagen einstecken müssen.

Mit einer völlig veränderten ersten Fünf startet Chris Fleming, der diesmal Sharrod Ford als siebten Ausländer pausieren ließ, ins Spiel: Jared Jordan, Karsten Tadda, Casey Jacobsen, Rakim Sanders und D'or Fischer sollten der Partie ihren Stempel aufdrücken - und das gelang. Mit aggressiver Verteidigung und gut organisierter Offensive erspielten sich die Bamberger eine 8:4-Führung. Doch in der Folgezeit häuften sich beim deutschen Meister die Ballverluste, und diese bestraften die Skyliners eiskalt: Mit einem 16:2-Lauf sicherten sich die Frankfurter eine zweistellige Führung (20:10).


Sanders startet die Aufholjagd

Doch der überragende Rakim Sanders läutete noch im ersten Viertel mit seinem zweiten Dreier die Aufholjagd ein. Zu Beginn des zweiten Abschnittes folgte gleich der dritte erfolgreiche Distanzwurf. Die Brose Baskets verteidigten jetzt effektiv, die Frankfurter Trefferquote, die in den ersten zehn Minuten noch 67 Prozent betragen hatte, ging jetzt runter. Etliche Male kamen die Hausherren gar nicht zum Abschluss, weil Sanders und Jamar Smith den Skyliners mit flinken Händen den Ball klauten und so maßgeblich am 13:2-Lauf beteiligt waren. Den Bambergern gelang es aber nicht, sich abzusetzen, zur Pause (29:27) betrug die Führung nur zwei Zähler. Kurz vor dem Seitenwechsel humpelte Spielmacher Jared Jordan vom Feld, biss aber auf die Zähne und stand nach der wegen technischer Probleme verlängerten Pause wieder in der Anfangsformation.

Und diese dominierten eindeutig die Bamberger: Fischer räumte am Brett die Frankfurter ab, vorne setzte Smith die Akzente. Gegen die konsequente Bamberger Verteidigung gelang den Hessen in über sieben Minuten kein Feldkorb - der Gast lag 44:30 vorn.

Gleich zu Beginn des Schlussviertels kamen die Skyliners noch einmal auf 41:49 heran, doch Elias Harris und Casey Jacobsen sorgten mit ihren Dreiern schnell wieder für klare Verhältnisse. Das letzte Aufbäumen der Skyliners beantwortete dann Jamar Smith noch einmal mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen und krönte sich mit 18 Punkten zu Bambergs Topwerfer.

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Die Statistik

Skyliners Frankfurt - Brose Baskets 54:64
(20:13, 7:16, 10:20, 17:15)
Frankfurt Voigtmann (15 Punkte), Galloway (13/1 Dreier), Robertson (8/1), Klein (5/1), DuBois (5/1), N´Diaye (4), Barthel (2), Burtschi (2), Merz
Bamberg Smith (18/4), Sanders (16/3), Zirbes (9), Fischer (8), Harris (5/1), Jacobsen (3/1), Tadda (2), Jordan (2), Goldsberry (1)
SR Barth, Michael, Frölich
Zuschauer 3580 
Gesamtwurfquote Frankfurt 37 Prozent (19 Treffer/51 Versuche), Bamberg 43 (21/49)
Dreierquote Frankfurt 24 Prozent (4/17), Bamberg 41 (9/22)
Freiwurfquote Frankfurt 86 Prozent (12/14), Bamberg 68 (13/19)
Rebounds Frankfurt 34 (23 defensiv/11 offensiv), Bamberg 28 (22/6)
Ballgewinne/-verluste Frankfurt 3/18, Bamberg 9/15
Assists Frankfurt 7 / Bamberg 19
Fouls Frankfurt 16 / Bamberg 16
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