Bamberg

Bamberger Zittersieg - 65:59 gegen Ludwigsburg

Die Brose Baskets müssen für den 65:59-Heimerfolg gegen Ludwigsburg hart kämpfen.
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Janis Strelnieks blies am Ende des dritten Viertels zur Aufholjagd und brachte sein Team wieder in Front. Hier lässt er Shawn Hoff stehen. Foto: sportpress
Janis Strelnieks blies am Ende des dritten Viertels zur Aufholjagd und brachte sein Team wieder in Front. Hier lässt er Shawn Hoff stehen. Foto: sportpress
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Mit dem elften Sieg über die MHP Riesen Ludwigsburg in Folge haben die Brose Baskets ihre makellose Heimbilanz fortgesetzt. Die Bamberger gewannen am Sonntagabend ihre Bundesliga-Partie gegen die Schwaben mit 65:59 (26:29) und feierten den wettbewerbsübergreifend den achten Saisonsieg in der Brose Arena. In weniger als 48 Stunden ist die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri, der neben dem verletzten Ryan Thompson auch auf den erkrankten Daniel Theis verzichten musste, bereits das nächste Mal im Einsatz. Am Dienstag (20.30 Uhr) kann sie bei Paris Levallois den vorzeitigen Einzug in die Zwischenrunde des Eurocups perfekt machen.

Schon vor dem Eröffnungssprungball klatschten die Bamberger Fans Beifall, als Hallensprecher Matthias Steger bekannt gab, dass Dalibor Bagaric einen Vertrag bis Saisonende erhalten hat. Bislang war der 34 Jahre alte, deutsch-kroatische Center nur mit einem Kurzzeit-Kontrakt ausgestattet. Vereinzelte Pfiffe waren dagegen in der ersten Viertelpause zu hören, denn die Zuschauer sahen zu Beginn eine Begegnung, die beiderseits auf niedrigem Niveau geführt wurde. Die Bamberger, die wie am Mittwoch in Bonn mit Youngster Andi Obst in der ersten Fünf starteten, trafen in den ersten zehn Minuten nur vier ihrer 16 Würfe. Ludwigsburg hatte sich beim 9:9-Zwischenstand bereits sechs Ballverluste geleistet.


Fehlende Aggressivität

Auch im zweiten Abschnitt war das Bamberger Spiel viel zu statisch. Hätten die Hausherren nicht vier Dreier versenkt, wären sie zur Halbzeit deutlicher als nur mit drei Punkten hinten gelegen (26:29). Die Schwaben hielten ihre Gegenspieler erfolgreich vom Korb fern und waren beim Rebound klar überlegen (23:13). Die mangelnde Aggressivität im Angriffsspiel der Gastgeber machte sich auch dadurch bemerkbar, dass sie erst in der 18. Minute ihre ersten Freiwürfe zugesprochen bekamen.

Mit wechselnden Verteidigungsarten störten die Riesen den Bamberger Angriffsrhythmus auch nach der Pause effektiv. Da auf Seiten der Gäste nun Jon Brockman und Adam Waleskowski unter dem Brett immer wieder punkteten, lagen die Ludwigsburger nach 25 Minuten mit acht Punkten vorne (39:31). Jetzt ging aber ein Ruck durch das Brose-Team. Mit einem 14:2-Lauf, zu dem Janis Strelnieks neun Punkte beitrug, eroberte es sich die Führung zurück.

Doch die Schwaben ließen sich nicht abschütteln. Viermal wechselte im letzten Viertel die Führung. Mit einem knappen 60:58-Vorsprung gingen die Bamberger in die letzten zwei Spielminuten. Hier ließen sie zwar an der Freiwurflinie einige Punkte liegen, doch schaukelten sie den Sieg, für den sie hart kämpfen mussten, nach Hause.

Brose Baskets Bamberg - Riesen Ludwigsburg 65:59
(9:9, 17:20,21:16, 18:14)
Bamberg Strelnieks (19 Punkte/3 Dreier), Wanamaker (14), Shipp (8/2), Harris (7/1), Mbakwe (5), Duncan (4), Schmidt (3/1), Obst (3/1), Tadda (2), Katelynas
Ludwigsburg Brockman (21), Waleskowski (10/2), Johnson (9/1), Huff (7), Stockton (5), Karl (4), Little (2), Flomo (1)
SR Kovacevic, Madinger, Streit
Zuschauer 6800 ausverkauft
Gesamtwurfquote Bamberg 37 Prozent (20 Treffer/54 Versuche), Ludwigsburg 38 (21/56)
Dreierquote Bamberg 31 Prozent (8/28), Ludwigsburg 18 (3/17)
Freiwurfquote Bamberg 77 Prozent (17/22), Ludwigsburg 64 (14/22)
Rebounds Bamberg 33 (27 defensiv/6 offensiv), Ludwigsburg 39 (28/11)
Ballgewinne/-verluste Bamberg 2/9, Ludwigsburg 3/12
Assists Bamberg 13/ Ludwigsburg 14
Fouls Bamberg 23/ Ludwigsburg 26

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