Fürth

Aufstiegskampf: Fürth freut sich auf Top-Duell in Paderborn

Die SpVgg Greuther Fürth kann im direkten Duell in Paderborn einen großen Schritt in Richtung Bundesliga machen. Die Vorfreude ist groß, von einem "Endspiel" ist aber hüben wie drüben nicht die Rede.
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Ilir Azemi von der SpVgg Greuther Fürth will auch gegen den SC Parderborn wieder jubeln. Von einem Endspiel um den Aufstieg will aber noch keiner reden. Foto: Daniel Karmann/dpa
Ilir Azemi von der SpVgg Greuther Fürth will auch gegen den SC Parderborn wieder jubeln. Von einem Endspiel um den Aufstieg will aber noch keiner reden. Foto: Daniel Karmann/dpa
Im Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz hinter dem 1. FC Köln kann im Top-Spiel der 2. Fußball-Bundesliga eine Vorentscheidung fallen. Die Trainer des SC Paderborn und der SpVgg Greuther Fürth waren vor der Begegnung am Sonntag in Ostwestfalen aber bemüht, die Bedeutung etwas herunterzuspielen. "Letztendlich geht es auch nur um drei Punkte. Wer nach diesem Spiel die Nase vorne hat, hat einen kleinen Vorteil. Aber nach diesem Spiel ist die Saison noch nicht beendet, da haben wir noch drei Aufgaben vor uns", sagte Frank Kramer, Trainer der Franken.

Ähnlich sah es Kollege André Breitenreiter. "Das ist für uns kein Endspiel, es ist eines von den letzten vier Spielen", sagte der Paderborner Coach. Vier Runden vor Saisonschluss liegt Paderborn auf Rang drei nur einen Punkt hinter den Fürthern.

"Dafür spielt man Fußball"

"Wir können uns alle auf Sonntag freuen.
Das ist ein Spiel, das sich jeder wünscht. Dafür spielt man gerne Fußball. Beide Teams haben in dieser Saison überrascht", betonte Fürths Sportlicher Leiter Rouven Schröder. Fürth ist mit 53 Punkten Tabellenzweiter.

Das Duell der beiden offensivstärksten Teams der Liga verspricht auch diesmal Treffer. "Es wird sich sicherlich einiges vor beiden Toren abspielen", prognostizierte Kramer, der beide Mannschaften im "Vorwärtsgang" erwartet. "Wir müssen versuchen, die kurzen Momente, die sich uns in der Offensive bieten, zu nehmen." Mit 14 800 Zuschauern wird die Benteler-Arena so gut wie ausverkauft sein.

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